Pizza Talks Marinehaus meets Makkaroni Akademie
Von „Gastarbeitern“ und Expats
Offene Sprechstunde mit Pizza – Offene Sprechstunde mit Pizza
© Aisha Franz
Wer gilt in Berlin als Migrant:in – und wer als Expat? Die Begriffe sagen viel über Zugehörigkeit in Berlin aus – und darüber, wie ein neuer Kulturort wie das Marinehaus Menschen zusammenbringen kann.
Berlin ist eine Stadt der Migration, aber nicht jede Migration wird gleich erzählt. Einerseits ist die Migration der so genannten „Gastarbeiter“ eng verbunden mit körperlicher Arbeit, Anwerbeabkommen und gesellschaftlichen Kämpfen um Zugehörigkeit. Andererseits steht die jüngere Migration nach Berlin häufig für Mobilität, Kreativwirtschaft, Digitalisierung und einen kosmopolitischen Lebensstil.
Was unterscheidet oder verbindet ihre Erfahrungen? Wie wird Migrationsgeschichte am Berlin Museum gesammelt? Wie können wir Geschichten der Gegenwart bewahren? Und welche Bedeutung hat dies für die Entwicklung des Marinehauses?
Dazu sprechen wir bei den nächsten „Pizza Talks Marinehaus“ mit zwei Gästen:
Aurora Rodonò ist Mitbegründerin der Makkaroni Akademie sowie Kuratorin für Migrationsgeschichte am Berlin Museum und sizilianisches Gastarbeiterkind. Emilia Callari ist DJ, auch aus Sizilien. Neben ihren musikalischen Auftritten bringt sie in ihrer Wahlheimat Berlin Menschen an einen Tisch und feiert mit ihren Pop-up-Küchen die sizilianische Küche und Esskultur.
Begleitet wird der Abend von einem künstlerischen Graphic Recording: Die Comic-Künstlerin Burcu Türker übersetzt das Gespräch live in eine visuelle Erzählung. Dazu gibt es ein grooviges DJ-Set von Emilia Callari und wie immer Pizza aufs Haus – nur solange der Vorrat reicht.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch, Englisch und bei Bedarf auch auf Italienisch statt.
Unsere Gäste
Burcu Türker
Burcu Türker ist Comiczeichnerin und Illustratorin. Sie studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Comic und Illustration in Kassel und lebt seit 2016 in Berlin. Ihre autobiografische Graphic Novel „Süße Zitronen“ erschien 2016 im Jaja Verlag und war für den „Comicbuchpreis“ der Berthold Leibinger Stiftung nominiert. Sie erhielt mehrere internationale Stipendien, zuletzt 2023 an der Kulturakademie Tarabya.
Emilia Callari
Emilia Callari lebt in Berlin und stammt aus Sizilien. Ob hinter den DJ-Decks, am Herd oder am Laptop: Sie schafft Räume und Erlebnisse, die Menschen verbinden. Ihre Sets verbinden rhythmische Energie mit einer klaren Haltung. Als queere Künstlerin versteht sie Musik als politisch und gründete das sizilianische FLINTA*-Kollektiv „Fluidae“.
Aurora Rodonò
Aurora Rodonò ist Kuratorin für Migrationsgeschichte am Berlin Museum, Gründungsmitglied der Makkaroni Akademie und sizilianisches Gastarbeiterkind. Zuvor war sie viele Jahre in Köln an der Universität zu Köln, im Rautenstrauch-Joest-Museum und der Akademie der Künste der Welt tätig. 2003 bis 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Projekt Migration“ (Köln 2005).
Makkaroni Akademie
Die Makkaroni Akademie ist ein künstlerisches Rechercheprojekt über die italienische Migration in Köln und Deutschland, gegründet von den vier Kulturarbeiterinnen und Künstlerinnen Rosanna D’Ortona, Francesca Magistro, Aurora Rodonò und Luisa Zanzani. Mittels narrativer Interviews und in Workshops erkunden und sammeln die „Makkaronis“ Geschichten, Erinnerungen und persönliche Perspektiven und realisieren alternative Italo-Events sowie Ausstellungen. Gemeinsam mit der italienischen Community und Freund:innen entsteht eine vielstimmige Kartografie des Ankommens und Lebens in Deutschland, die gängige Klischees über Italien hinterfragt. Im Dezember 2025 realisierte die Makkaroni Akademie in der Temporary Gallery in Köln die Ausstellung „Makkaroni Settanta – Esperimento Collettivo“. 2026 wurde die Makkaroni Akademie mit dem Kölner Kulturpreis in der Kategorie „Junge Initiativen“ ausgezeichnet.
Berlin ist eine Stadt der Migration, aber nicht jede Migration wird gleich erzählt. Einerseits ist die Migration der so genannten „Gastarbeiter“ eng verbunden mit körperlicher Arbeit, Anwerbeabkommen und gesellschaftlichen Kämpfen um Zugehörigkeit. Andererseits steht die jüngere Migration nach Berlin häufig für Mobilität, Kreativwirtschaft, Digitalisierung und einen kosmopolitischen Lebensstil.
Was unterscheidet oder verbindet ihre Erfahrungen? Wie wird Migrationsgeschichte am Berlin Museum gesammelt? Wie können wir Geschichten der Gegenwart bewahren? Und welche Bedeutung hat dies für die Entwicklung des Marinehauses?
Dazu sprechen wir bei den nächsten „Pizza Talks Marinehaus“ mit zwei Gästen:
Aurora Rodonò ist Mitbegründerin der Makkaroni Akademie sowie Kuratorin für Migrationsgeschichte am Berlin Museum und sizilianisches Gastarbeiterkind. Emilia Callari ist DJ, auch aus Sizilien. Neben ihren musikalischen Auftritten bringt sie in ihrer Wahlheimat Berlin Menschen an einen Tisch und feiert mit ihren Pop-up-Küchen die sizilianische Küche und Esskultur.
Begleitet wird der Abend von einem künstlerischen Graphic Recording: Die Comic-Künstlerin Burcu Türker übersetzt das Gespräch live in eine visuelle Erzählung. Dazu gibt es ein grooviges DJ-Set von Emilia Callari und wie immer Pizza aufs Haus – nur solange der Vorrat reicht.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch, Englisch und bei Bedarf auch auf Italienisch statt.
Unsere Gäste
Burcu Türker
Burcu Türker ist Comiczeichnerin und Illustratorin. Sie studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Comic und Illustration in Kassel und lebt seit 2016 in Berlin. Ihre autobiografische Graphic Novel „Süße Zitronen“ erschien 2016 im Jaja Verlag und war für den „Comicbuchpreis“ der Berthold Leibinger Stiftung nominiert. Sie erhielt mehrere internationale Stipendien, zuletzt 2023 an der Kulturakademie Tarabya.
Emilia Callari
Emilia Callari lebt in Berlin und stammt aus Sizilien. Ob hinter den DJ-Decks, am Herd oder am Laptop: Sie schafft Räume und Erlebnisse, die Menschen verbinden. Ihre Sets verbinden rhythmische Energie mit einer klaren Haltung. Als queere Künstlerin versteht sie Musik als politisch und gründete das sizilianische FLINTA*-Kollektiv „Fluidae“.
Aurora Rodonò
Aurora Rodonò ist Kuratorin für Migrationsgeschichte am Berlin Museum, Gründungsmitglied der Makkaroni Akademie und sizilianisches Gastarbeiterkind. Zuvor war sie viele Jahre in Köln an der Universität zu Köln, im Rautenstrauch-Joest-Museum und der Akademie der Künste der Welt tätig. 2003 bis 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Projekt Migration“ (Köln 2005).
Makkaroni Akademie
Die Makkaroni Akademie ist ein künstlerisches Rechercheprojekt über die italienische Migration in Köln und Deutschland, gegründet von den vier Kulturarbeiterinnen und Künstlerinnen Rosanna D’Ortona, Francesca Magistro, Aurora Rodonò und Luisa Zanzani. Mittels narrativer Interviews und in Workshops erkunden und sammeln die „Makkaronis“ Geschichten, Erinnerungen und persönliche Perspektiven und realisieren alternative Italo-Events sowie Ausstellungen. Gemeinsam mit der italienischen Community und Freund:innen entsteht eine vielstimmige Kartografie des Ankommens und Lebens in Deutschland, die gängige Klischees über Italien hinterfragt. Im Dezember 2025 realisierte die Makkaroni Akademie in der Temporary Gallery in Köln die Ausstellung „Makkaroni Settanta – Esperimento Collettivo“. 2026 wurde die Makkaroni Akademie mit dem Kölner Kulturpreis in der Kategorie „Junge Initiativen“ ausgezeichnet.
Treffpunkt: Stadtteilladen Dialog 101, Köpenicker Str. 101, 10179 Berlin
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