Zafraan Ensemble
„Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Faden darin. Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an.“ Das Chief Si’ahl zugeschriebene Zitat beschreibt auf größerer Ebene Vorgänge, die sich sowohl in den Kompositionen, als auch in der kammermusikalischen Aufführung selbst erkennen lassen. Ein Werk entsteht nie ohne seine Vorgeschichte. So greift Keiko Devaux in „Arras“ klangliche Einflüsse auf, die für die Berufe ihrer Vorfahren stehen: Das Geräusch des Windes, der über die bäuerlichen Felder streicht, das Geräusch eines mechanischen Webstuhls sowie die musikalischen Traditionen (französische Chansons und amerikanisch-japanische Volksmusik) mit denen ihre Familienmitglieder ihre Identität zum Ausdruck brachten. Das Spinnen der Lebensfäden, das in der indogermanischen Mythologie ein wiederkehrendes Motiv ist, wird in dem Werk „Kataklothes“ von Eres Holz zum Grundlage der Komposition: Die Figurationen der 10 Instrumente werden zu einem fortschreitenden „Choral“ verwoben, der zunehmend rhythmisch komplexer und spielerischer wird. Csaba Ajtony neues Werk „Taajuu“ (Haida für „Wind“) erweitert den Fokus auf die visuellen Komponenten im Ensemblespiel: Die Vernetzung von koordinativen Gesten und klangerzeugenden Bewegungen bildet den Ausgangspunkt der gemeinsam entwickelten Komposition. Gefördert durch die Azrieli Foundation
Keiko Devaux - „Arras“ (2020)Eres Holz - „Kataklothes“ (2015)PauseAjtony Csaba - „Taajuu“ (UA)Michaela Catranis - „Inside the Veins of a Petal“ (2025)
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© Anton Tal
„Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Faden darin. Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an.“ Das Chief Si’ahl zugeschriebene Zitat beschreibt auf größerer Ebene Vorgänge, die sich sowohl in den Kompositionen, als auch in der kammermusikalischen Aufführung selbst erkennen lassen. Ein Werk entsteht nie ohne seine Vorgeschichte. So greift Keiko Devaux in „Arras“ klangliche Einflüsse auf, die für die Berufe ihrer Vorfahren stehen: Das Geräusch des Windes, der über die bäuerlichen Felder streicht, das Geräusch eines mechanischen Webstuhls sowie die musikalischen Traditionen (französische Chansons und amerikanisch-japanische Volksmusik) mit denen ihre Familienmitglieder ihre Identität zum Ausdruck brachten. Das Spinnen der Lebensfäden, das in der indogermanischen Mythologie ein wiederkehrendes Motiv ist, wird in dem Werk „Kataklothes“ von Eres Holz zum Grundlage der Komposition: Die Figurationen der 10 Instrumente werden zu einem fortschreitenden „Choral“ verwoben, der zunehmend rhythmisch komplexer und spielerischer wird. Csaba Ajtony neues Werk „Taajuu“ (Haida für „Wind“) erweitert den Fokus auf die visuellen Komponenten im Ensemblespiel: Die Vernetzung von koordinativen Gesten und klangerzeugenden Bewegungen bildet den Ausgangspunkt der gemeinsam entwickelten Komposition. Gefördert durch die Azrieli Foundation
Keiko Devaux - „Arras“ (2020)Eres Holz - „Kataklothes“ (2015)PauseAjtony Csaba - „Taajuu“ (UA)Michaela Catranis - „Inside the Veins of a Petal“ (2025)
Künstler/Beteiligte: Miguel Pérez Iñesta (Dirigent)
Laufzeit: So, 05.07.2026 bis So, 05.07.2026
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