Erik Satie: Socrate Konzert mit Wioletta Hebrowska
Bei diesem Kammermusikabend mit der renommierten Mezzosopranistin Wioletta Hebrowska steht Brancusis tiefe Leidenschaft für Musik sowie seine enge Freundschaft und künstlerische Verbundenheit mit dem Komponisten Erik Satie (1866–1925) im Mittelpunkt. Im Zentrum des kostenfeien Konzerts steht das eher selten aufgeführte „symphonische Drama“ „Socrate“ (1919). Das präzise und reduzierte Stück gilt als spätes Meisterwerk des Komponisten. Es basiert textlich auf drei Platon-Dialogen (Symposium, Phaedrus, Phaedo), die sowohl für Brancusi als auch für Satie sehr wichtig waren. Um seine Dankbarkeit und Verbundenheit mit dem Komponisten und dem Stoff auszudrücken, schuf Brancusi wenige Jahre nach der Uraufführung des Stücks die Skulptur „Socrates“ (1922), die sich heute im Besitz des MoMA befindet. Der Abend wird durch eine Auswahl anderer, heute teilweise weniger bekannter Komponisten (Darius Milhaud, Marcel Mihalovici) ergänzt, die in Paris ebenfalls zu Brancusis engstem Umfeld gehörten.
Teilnahme kostenfrei, begrenzte Teilnehmer*innenzahl, keine Anmeldung erforderlich.
Das Veranstaltungsprogramm wird gefördert durch das Rumänische Kulturinstitut, vertreten durch seine Berliner Niederlassung Rumänisches Kulturinstitut “Titu Maiorescu” Berlin.
Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Sonderausstellung Brancusi in der Neuen Nationalgalerie, Stiftung Preußischer Kulturbesitz statt. Sie ist eine Kooperation mit dem Centre Pompidou, ermöglicht durch die FREUNDE der Nationalgalerie.