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Finnish Radio Symphony Orchestra / Helsinki Chamber Choir

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Finnish Radio Symphony Orchestra / Helsinki Chamber Choir

Nicholas Collon, Leitung; György Ligeti „Le Grand Macabre“

Nicholas Collon, Chefdirigent des Finnish Radio Symphony Orchestra – Ein Mann mit locken Haaren und einem Taktstock in der Hand dirigiert so überschwänglich, dass seine Haare herumwirbeln.

Nicholas Collon, Chefdirigent des Finnish Radio Symphony Orchestra – Ein Mann mit locken Haaren und einem Taktstock in der Hand dirigiert so überschwänglich, dass seine Haare herumwirbeln.

Das Musikfest Berlin eröffnet mit Le Grand Macabre von György Ligeti und feiert gleichzeitig das 75-jährige Bestehen der Berliner Festspiele. Ligetis einzige Oper ist eine rabenschwarze Parabel auf den Krieg und das Ende der Welt. Doch letztlich gewinnt der Humor und hilft ganz nebenbei, die Angst vor dem Tod zu überwinden. Kein Wunder, dass die Satire zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Musiktheaters zählt. Nicholas Collon führt als Chefdirigent des Finnish Radio Symphony Orchestra, unterstützt vom Helsinki Chamber Choir und einem internationalen Solistenensemble, durch Ligetis groteskes Endzeitszenario. Dank des Helsinki Festival wird Ligetis Anti-Oper nur wenige Tage vorher das erste Mal in Finnland zu hören sein.

Le Grand Macabre, nach einem Schauspiel des surrealistischen Dramatikers Michel de Ghelderode, vereint Elemente aus absurdem Theater, mittelalterlichem Totentanz und wildem Jahrmarktsspektakel. „Den Tod“, so Ghelderode 1956 in einem Interview, „habe ich im Grand Macabre auf den Kopf gestellt. Ich habe aus ihm eine komische Type gemacht. Das war meine Rache.“ Ligeti, der die Gräuel des Zweiten Weltkriegs selbst erleben musste und mehrmals nur knapp dem Tod entging, führt mit seiner zweiaktigen Oper in das fiktive Breughelland, einer totalitär regierten, korrupten und völlig heruntergewirtschafteten Republik, die nach den Bildern des flämischen Renaissance-Malers Pieter Bruegel gestaltet ist. Hier treibt neben Mescalina, der Riesenspinnen haltenden Ehefrau des Hofastrologen Astradamors, und Gepopo, dem Chef der Geheimen Politischen Partei, auch der Große Makabre Nekrotzar sein Unwesen, eine demagogische und mehr als zwielichtige Figur. Beim von ihm prophezeiten Weltuntergang, überleben alle den Stichtag – alle, bis auf den Großen Makabren selbst, der von sich behauptet hatte, der leibhaftige Tod zu sein.

György Ligetis Musik war seit den 1960er-Jahren immer wieder im Programm der Berliner Festwochen und später beim Musikfest Berlin zu erleben: „Meine Heimat ist eigentlich Berlin, so merkwürdig das auch klingen mag. […] Die Stadt ist durch die Verfügbarkeit von Ost und West sehr interessant geworden“, so der Komponist 2003. Nun eröffnet Le Grand Macabre das Musikfest Berlin 2026, womit zugleich das 75. Jubiläumsjahr der Berliner Festspiele begangen wird. Seit ihrer Gründung 1951 als Berliner Festwochen im Westen der Stadt widmeten sie sich dem kulturpolitischen Brückenschlag zwischen den Systemen, prägten die kulturelle Dimension der Wiedervereinigung und verfügen seit 2001 mit dem Haus der Berliner Festspiele und dem Gropius Bau über eigene Häuser.

György Ligeti (1923–2006)

Le Grand Macabre (1978, rev. 1996) 

Oper in zwei Akten 

Libretto von Michael Meschke und György Ligeti nach La Balade du Grand Macabre von Michel de Ghelderode

Konzertante Aufführung

Künstler/Beteiligte: Sarah Aristidou, Heidi Melton, Andrew Watts, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Leigh Melrose, Kathrin Lorenzen, Luke Terence Scott, Toumas Katajala, Jussi Merikanto, Tomi Punkeri, Sakari Topi, Nils Schweckendieck, Nicholas Collon, Frederic Wake-Walker, Jingjing Xu, Karl Huml

Eine gemeinsame Produktion von Finnish Broadcasting Company, Finnish Radio Symphony Orchestra, Helsinki Festival und Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

Alternative Veranstaltungen

Original Hoch- und Deutschmeister

Original Hoch- und Deutschmeister Nadja Plattner • Gesang Galakonzert der Kapelle des K. und K. Infanterieregiments Hoch- und Deutschmeister Nr. 4 Änderungen vorbehalten Zusätzliche Informationen: Einlass ab 13:30 Uhr Buchungshinweise: Der Vorverkauf... mehrzu: Original Hoch- und Deutschmeister

Termin:
Samstag, 29. August 2026, 15:00 Uhr
Ort:
Kloster Chorin
Adresse:
Amt Chorin 11a, 16230 Chorin
Preis:
ab 17,50 €

Kalit 26 – Das Musik- und Literaturfestival im Gutshaus Friedenfelde

THE FUTURE OF MELANCHOLY // DIE ZUKUNFT DER MELANCHOLIE Alljährlich Ende August findet im Gutshaus Friedenfelde das Musikfestival KALIT statt, benannt nach dem geflochtenen Korb aus der Uckermark, der Tradition und Gegenwart verbindet. Musik des Spätbarock... mehrzu: Kalit 26 – Das Musik- und Literaturfestival im Gutshaus Friedenfelde

Nächster Termin:
Probleme, Probleme – Sophie Rois liest Ingeborg Bachmann
Termin:
Samstag, 29. August 2026, 16:00 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Gutshaus Friedenfelde
Adresse:
Ort Friedenfelde 6, 17268 Gerswalde
Preis:
ab 23,20 €

Von Hofmusik bis Salonträume - Open-Air-Konzert mit dem Zeitklang Ensemble Berlin

Von Hofmusik bis Salonträume - Open-Air-Konzert mit dem Zeitklang Ensemble Berlin und der Sopranistin Dana Hoffmann Am 29. August 2026 lädt der Märkische Hof Päwesin um 16 Uhr zu einem sommerlichen Konzert unter freiem Himmel ein. Das Zeitklang Ensemble... mehrzu: Von Hofmusik bis Salonträume - Open-Air-Konzert mit dem Zeitklang Ensemble Berlin

Nächster Termin:
Märkisches Hofkonzert
Termin:
Samstag, 29. August 2026, 16:00 Uhr
Ort:
Märkischer Hof Päwesin
Adresse:
Fischerstraße 9, 14778 Päwesin
Preis:
ab 30,00 €

Young Voices Brandenburg

Chart-Kracher von Ed Sheeran und Billie Eilish gehören zum knalligen Repertoire der Landesjugendpopchors Young Voices Brandenburg: Das Ensemble steht für junge und kraftvolle Stimmen, viel Talent und die Liebe zur Popmusik. Bei ihrem Konzert in Brandenburg... mehrzu: Young Voices Brandenburg

Termin:
Samstag, 29. August 2026, 20:00 Uhr
Ort:
Klubhaus Ludwigsfelde
Adresse:
Theodor-Fontane-Straße 42, 14974 Ludwigsfelde
Preis:
ab 14,00 €

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