81 Jahre – Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa

Blick vom Reichstag auf das Brandenburger Tor, Berlin-Tiergarten, Anfang Mai 1945
© Museum Berlin-Karlshorst, Foto: Timofej Melnik
Im Museumsgebäude in Berlin-Karlshorst wurde am 8. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht vor den vier Siegermächten unterzeichnet. Damit endete der Zweite Weltkrieg in Europa.
Der 8. Mai markiert einen zentralen Einschnitt der europäischen Geschichte: das Ende von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Zugleich ist er bis heute ein Datum, das unterschiedlich erinnert und gedeutet wird.
Anlässlich des 81. Jahrestags des Kriegsendes lädt das Museum Berlin-Karlshorst zu einem vielfältigen Programm ein, das historische Perspektiven mit persönlichen Zugängen zum Erinnern am 8. Mai verbindet.
Im Mittelpunkt steht alljährlich die Erinnerung an die Befreiung vom Nationalsozialismus sowie das individuelle Gedenken an die Opfer der deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.
Alle Angebote sind kostenfrei.
PROGRAMM
Kommentierte Filmvorführungen im Kino – Die Kapitulationsunterzeichnung in historischen Filmaufnahmen
12.30 Uhr / 15.30 Uhr / 17.00 Uhr
Korrespondenten aus unterschiedlichen Ländern berichteten von der Kapitulationsunterzeichnung am 8. Mai in Berlin-Karlshorst. Die journalistische Dokumentation des Tages mittels Fotos und Filmaufnahmen ist detailreich. Sie beginnt z.B. mit der Ankunft der Delegationen der Siegermächte am Flughafen Tempelhof oder begleitet deren Anfahrt nach Karlshorst durch die zerstörte Stadt Berlin.
Kurzführungen zum historischen Ort der Kapitulation am 8. Mai 1945
Öffentliche Führungen auf Deutsch, Russisch, Englisch, Ukrainisch, Polnisch und Französisch.
Genaue Uhrzeiten
Eine Voranmeldung für die Teilnahme an einer öffentlichen Führungen ist nicht notwendig.
Übersichtsführungen für Gruppen können nach Anmeldung in der Zeit von 10.00–14.00 Uhr stattfinden. Gruppenanmeldungen richten Sie bitte an:
Sonderführungen zur Open-Air-Ausstellung „Die deutsche Kapitulation im Mai 1945“: Gesichter der Kapitulation
11.00 Uhr / 18.15 Uhr
Im Rahmen einer Führung durch die Open-Air-Ausstellung „Die deutsche Kapitulation im Mai 1945“ geht es um Biografien von Männern und Frauen, die bei der Unterzeichnung der Kapitulation anwesend waren. Ihre Lebenswege und Erinnerungen eröffnen einen persönlichen Zugang zu einem zentralen Moment der europäischen Geschichte.
Lesecafé – Das Kriegsende in Europa in internationalen Zeitungen
10.00–18.00 Uhr
Die Nachricht von der Kapitulation des Deutschen Reiches ging um die Welt. Historische Zeitungen und Magazine sind Zeitzeugen dieses Ereignisses. Im Lesecafé – im Wintergarten des Museums – sind Besucher:innen dazu eingeladen, bei Kaffee und Kuchen, durch internationale Presseerzeugnisse zu blättern.
Interaktive Kunstinstallation „Nachhall 8./9. Mai“
14.00 Uhr / 16.00 Uhr / 18.00 Uhr
Die interaktive Kunstinstallation „Nachhall 8./9. Mai“ der Historikerin Dora Busch und des Künstlers Jeremy Knowles schaut aus verschiedenen Perspektiven auf das Ende des Zweiten Weltkriegs. Sonnensegel bringen Ausschnitte aus den Archiven in die Gegenwart und bei gemeinsamen „Listening Sessions“ werden Straßeninterviews, Musik und historische Fundstücke miteinander verwoben. Beim gemeinsamen Gang durch den Museumsgarten entsteht so ein Raum für Klang, Gedanken und einen offenen Dialog über historische Ereignisse und ihre Bedeutung für die Gegenwart.
Umfrage: Ihre Gedanken über das Erinnern am 8. Mai
10.00–18.00 Uhr
Der Austausch über persönliche und familiäre Perspektiven ist Teil einer Befragung zum Erinnern an den 8. Mai.
Abendveranstaltung: Erinnerungsort 8. Mai. Eine gesamtdeutsche Perspektive
19.00 Uhr
Am 8. Mai lädt das Museum Berlin-Karlshorst zu einer Abendveranstaltung unter dem Titel „Erinnerungsort 8. Mai. Eine gesamtdeutsche Perspektive“ ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Erinnerung an das Kriegsende in Ost- und Westdeutschland unterscheidet, aufeinander bezieht und bis heute nachwirkt. Welche Rolle spielen dabei ostdeutsche Prägungen – gerade in der wieder virulenten Debatte um ostdeutsche Identitäten?
Thematisiert werden historische Erfahrungen im Umgang mit der Sowjetunion und der Russischen Föderation sowie deren Deutung in aktuellen politischen Diskussionen. Zugleich geht es um die Frage, welche Bedeutung Gedenken für ein demokratisches Selbstverständnis in Deutschland hat. Die Veranstaltung lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und zur Debatte zu stellen.
Mit:
Prof. Dr. Martin Sabrow (em. Professor, Humboldt-Universität zu Berlin; ehem. Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam),
Ines Geipel (Autorin und ehem. Hochschuldozentin),
Dr. Jörg Morré (Direktor des Museums Berlin-Karlshorst),
Moderation: Andreas Ulrich (Fernseh- und Rundfunkjournalist)
Für die Teilnahme am Abendvortrag melden Sie sich bitte an unter . Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Buchverkauf: Einzelne Publikationen des Museums erhalten Sie am 8. Mai kostenlos oder zu vergünstigten Preisen.
Die Dauerausstellung ist geöffnet 10.00–20.00 Uhr.
Der 8. Mai markiert einen zentralen Einschnitt der europäischen Geschichte: das Ende von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Zugleich ist er bis heute ein Datum, das unterschiedlich erinnert und gedeutet wird.
Anlässlich des 81. Jahrestags des Kriegsendes lädt das Museum Berlin-Karlshorst zu einem vielfältigen Programm ein, das historische Perspektiven mit persönlichen Zugängen zum Erinnern am 8. Mai verbindet.
Im Mittelpunkt steht alljährlich die Erinnerung an die Befreiung vom Nationalsozialismus sowie das individuelle Gedenken an die Opfer der deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.
Alle Angebote sind kostenfrei.
PROGRAMM
Kommentierte Filmvorführungen im Kino – Die Kapitulationsunterzeichnung in historischen Filmaufnahmen
12.30 Uhr / 15.30 Uhr / 17.00 Uhr
Korrespondenten aus unterschiedlichen Ländern berichteten von der Kapitulationsunterzeichnung am 8. Mai in Berlin-Karlshorst. Die journalistische Dokumentation des Tages mittels Fotos und Filmaufnahmen ist detailreich. Sie beginnt z.B. mit der Ankunft der Delegationen der Siegermächte am Flughafen Tempelhof oder begleitet deren Anfahrt nach Karlshorst durch die zerstörte Stadt Berlin.
Kurzführungen zum historischen Ort der Kapitulation am 8. Mai 1945
Öffentliche Führungen auf Deutsch, Russisch, Englisch, Ukrainisch, Polnisch und Französisch.
Genaue Uhrzeiten
Eine Voranmeldung für die Teilnahme an einer öffentlichen Führungen ist nicht notwendig.
Übersichtsführungen für Gruppen können nach Anmeldung in der Zeit von 10.00–14.00 Uhr stattfinden. Gruppenanmeldungen richten Sie bitte an:
Sonderführungen zur Open-Air-Ausstellung „Die deutsche Kapitulation im Mai 1945“: Gesichter der Kapitulation
11.00 Uhr / 18.15 Uhr
Im Rahmen einer Führung durch die Open-Air-Ausstellung „Die deutsche Kapitulation im Mai 1945“ geht es um Biografien von Männern und Frauen, die bei der Unterzeichnung der Kapitulation anwesend waren. Ihre Lebenswege und Erinnerungen eröffnen einen persönlichen Zugang zu einem zentralen Moment der europäischen Geschichte.
Lesecafé – Das Kriegsende in Europa in internationalen Zeitungen
10.00–18.00 Uhr
Die Nachricht von der Kapitulation des Deutschen Reiches ging um die Welt. Historische Zeitungen und Magazine sind Zeitzeugen dieses Ereignisses. Im Lesecafé – im Wintergarten des Museums – sind Besucher:innen dazu eingeladen, bei Kaffee und Kuchen, durch internationale Presseerzeugnisse zu blättern.
Interaktive Kunstinstallation „Nachhall 8./9. Mai“
14.00 Uhr / 16.00 Uhr / 18.00 Uhr
Die interaktive Kunstinstallation „Nachhall 8./9. Mai“ der Historikerin Dora Busch und des Künstlers Jeremy Knowles schaut aus verschiedenen Perspektiven auf das Ende des Zweiten Weltkriegs. Sonnensegel bringen Ausschnitte aus den Archiven in die Gegenwart und bei gemeinsamen „Listening Sessions“ werden Straßeninterviews, Musik und historische Fundstücke miteinander verwoben. Beim gemeinsamen Gang durch den Museumsgarten entsteht so ein Raum für Klang, Gedanken und einen offenen Dialog über historische Ereignisse und ihre Bedeutung für die Gegenwart.
Umfrage: Ihre Gedanken über das Erinnern am 8. Mai
10.00–18.00 Uhr
Der Austausch über persönliche und familiäre Perspektiven ist Teil einer Befragung zum Erinnern an den 8. Mai.
Abendveranstaltung: Erinnerungsort 8. Mai. Eine gesamtdeutsche Perspektive
19.00 Uhr
Am 8. Mai lädt das Museum Berlin-Karlshorst zu einer Abendveranstaltung unter dem Titel „Erinnerungsort 8. Mai. Eine gesamtdeutsche Perspektive“ ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Erinnerung an das Kriegsende in Ost- und Westdeutschland unterscheidet, aufeinander bezieht und bis heute nachwirkt. Welche Rolle spielen dabei ostdeutsche Prägungen – gerade in der wieder virulenten Debatte um ostdeutsche Identitäten?
Thematisiert werden historische Erfahrungen im Umgang mit der Sowjetunion und der Russischen Föderation sowie deren Deutung in aktuellen politischen Diskussionen. Zugleich geht es um die Frage, welche Bedeutung Gedenken für ein demokratisches Selbstverständnis in Deutschland hat. Die Veranstaltung lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und zur Debatte zu stellen.
Mit:
Prof. Dr. Martin Sabrow (em. Professor, Humboldt-Universität zu Berlin; ehem. Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam),
Ines Geipel (Autorin und ehem. Hochschuldozentin),
Dr. Jörg Morré (Direktor des Museums Berlin-Karlshorst),
Moderation: Andreas Ulrich (Fernseh- und Rundfunkjournalist)
Für die Teilnahme am Abendvortrag melden Sie sich bitte an unter . Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Buchverkauf: Einzelne Publikationen des Museums erhalten Sie am 8. Mai kostenlos oder zu vergünstigten Preisen.
Die Dauerausstellung ist geöffnet 10.00–20.00 Uhr.
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