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»Zeitzeugen im Gespräch« – mit Karl-Heinz Poncé

Fluchthilfe und Schicksale an der Berliner Mauer

Zeitzeuge Karl-Heinz Poncé – Zeitzeuge Karl-Heinz Poncé

Zeitzeuge Karl-Heinz Poncé – Zeitzeuge Karl-Heinz Poncé

Karl-Heinz Poncé wurde im Oktober 1949 in Ost-Berlin geboren, wenige Tage vor Gründung der DDR. Der Weg war vorgezeichnet: Erst Mitglied der Pioniere und später Eintritt in die FDJ (Freie Deutsche Jugend), Abschluss der POS (polytechnische Oberschule) und 1966 Beginn einer Lehrausbildung als Elektromonteur. Am 13. August 1961 verbrachte er die Zeit in einem Ferienlager am Werbellinsee. Das Ausmaß über die Meldung des Mauerbaus, wurde ihm erst klar, als er bei seiner Rückkehr nach Berlin die Sperranlagen an der Grenze sah. Er begann nun die Dinge zu hinterfragen. Und genau das durfte man in der DDR nicht. Am 20. Januar 1967 wurde Poncé verhaftet, in die Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Pankow eingeliefert und angeklagt. Man unterstellte ihm, Wortführer einer Jugendgruppe zu sein, die sich kritisch mit dem Leben in der DDR auseinandersetzte. Es folgten 6 Monaten Untersuchungshaft und die Verurteilung wegen staatsfeindlicher Hetze zu 14 Monaten Haft. Die Sehnsucht die DDR zu verlassen wuchs…
1972 wird er erneut verhaftet – in der Tschechoslowkai wegen versuchter Republikflucht.

Poncé erzählt hier nicht die Geschichte einer erfolgreichen Flucht aus der DDR, sondern berichtet über das Leben in der DDR, ungeschönt mit allen Problemen und Repressalien. Anhand von seltenen Unterlagen, über die Haftzeiten sowie die Ausreise aus der DDR, werden den Gästen die Erzählungen näher gebracht.

Treffpunkt: Brunnenstraße 142, 10115 Berlin (nahe U-Bahnhof Bernauer Straße)

Preis: 7,00 €

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