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Unterirdisch in die Freiheit mit Zeitzeuge Joachim Neumann

Die Fluchttunnel unter der Berliner Mauer

Im Rahmen der Berlin Freedom Week

Mit dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurde die Bevölkerung Ost-Berlins über Nacht plötzlich und unvorbereitet von ihren Familien, Partner*innen, Freund*innen, Arbeitsstellen, Studien- oder Schulplätzen in West-Berlin getrennt. Zahlreiche Menschen versuchten daher, durch selbstgegrabene Tunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen.  

In unmittelbarer Nähe zum Tunnelbau-Brennpunkt Bernauer Straße wird die Geschichte der Berliner Fluchttunnel erzählt und ein Blick in den einzigen originalen Fluchttunnel von 1970/71 geboten – neun Meter unter der Oberfläche. Dieser ist durch einen vom Berliner Unterwelten e.V. gebauten rund 30 Meter langen Tunnel erschlossen. 

Im Anschluss an die Führung wird Zeitzeuge Joachim Neumann, einer der berühmtesten Fluchthelfer und erfolgreicher Tunnelgräber, den Besucher*innen von „seinen“ Tunnelbauten berichten, von denen als bekannteste der „Tunnel 29“ und der „Tunnel 57“, beide an der Bernauer Straße gelegen, in die Geschichte eingingen.

Treffpunkt: Brunnenstraße 141, 10115 Berlin

Preisinformationen: Tickets ab 30 Tage im Voraus erhältlich

Preis: 26,00 €

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