The End of Authenticity, or A Sea Change in Film Restoration? Considering the Risks and Opportunities of AI Tools in Film Heritage
Film Restored
Mit: Ulrich Rüdel (HTW Berlin), Franziska Heller (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Tom Vincent (Aardman Animations)
Die digitale Bearbeitung historischer audiovisueller Werke hat die Filmrestaurierung seit den frühen 1990er Jahren stark beeinflusst. Trotzdem wurden erst in jüngster Zeit formale Richtlinien für ethisch vertretbare Restaurierungen erarbeitet. Das Aufkommen von KI könnte nun zu einem weiteren Quantensprung führen, was das Potenzial und die ethischen Herausforderungen digitaler Techniken angeht. Dies macht eine gründliche Analyse von Quellen und Daten sowie eine kritische Überprüfung aktueller und zukünftiger digitaler Werkzeuge erforderlich.
Mit einem betont disziplinübergreifenden Ansatz werden in dieser Veranstaltung Konzepte und Fallbeispiele aus der (Post-)Produktion kommerzieller Filme sowie der Ausbildung im Bereich der Filmkonservierung diskutiert: Sie reichen von der Materialwissenschaft über digitale Medien bis hin zur Kulturwissenschaft. Anhand ausgewählter Beispiele soll die Entwicklung der digitalen Filmrestaurierung und deren Ethik betrachtet werden. Letztere insbesondere mit dem Ziel, die Diskussion um das kürzlich vorgeschlagene Shiryaev-Memorandum voranzubringen. Sein Entwurf vom Oktober 2025 plädiert für eine eigens festgelegte Rahmenordnung zur Ethik von KI-Restaurierungen. Folglich werden in diesem Vortrag nicht nur offensichtliche Chancen hervorgehoben, sondern auch die großen Risiken der KI-Bildmanipulation in der Filmrestaurierung der Zukunft. Diese Fragen betreffen sowohl den professionellen Bereich als auch die breitere Öffentlichkeit.
In englischer Sprache
Direkt anschließend folgt der Workshopteil »Collaborative Approaches to AI – Exploring the Scope for Archival Agency«
Die digitale Bearbeitung historischer audiovisueller Werke hat die Filmrestaurierung seit den frühen 1990er Jahren stark beeinflusst. Trotzdem wurden erst in jüngster Zeit formale Richtlinien für ethisch vertretbare Restaurierungen erarbeitet. Das Aufkommen von KI könnte nun zu einem weiteren Quantensprung führen, was das Potenzial und die ethischen Herausforderungen digitaler Techniken angeht. Dies macht eine gründliche Analyse von Quellen und Daten sowie eine kritische Überprüfung aktueller und zukünftiger digitaler Werkzeuge erforderlich.
Mit einem betont disziplinübergreifenden Ansatz werden in dieser Veranstaltung Konzepte und Fallbeispiele aus der (Post-)Produktion kommerzieller Filme sowie der Ausbildung im Bereich der Filmkonservierung diskutiert: Sie reichen von der Materialwissenschaft über digitale Medien bis hin zur Kulturwissenschaft. Anhand ausgewählter Beispiele soll die Entwicklung der digitalen Filmrestaurierung und deren Ethik betrachtet werden. Letztere insbesondere mit dem Ziel, die Diskussion um das kürzlich vorgeschlagene Shiryaev-Memorandum voranzubringen. Sein Entwurf vom Oktober 2025 plädiert für eine eigens festgelegte Rahmenordnung zur Ethik von KI-Restaurierungen. Folglich werden in diesem Vortrag nicht nur offensichtliche Chancen hervorgehoben, sondern auch die großen Risiken der KI-Bildmanipulation in der Filmrestaurierung der Zukunft. Diese Fragen betreffen sowohl den professionellen Bereich als auch die breitere Öffentlichkeit.
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Preisinformationen: Der Besuch der Warm-up-Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 9. Oktober unter möglich.
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