Straße, Platz, Palast
bzw.:BEZIEHUNGSWESEN
© Jan-Werner Müller © Sameer A. Khan, Princeton University / Charlotte Klonk © Iveta Rysava / Olaf Scholz © Thomas Köhler, Thomas Imo
Menschen gehen auf die Straße. Die Öffentlichkeit wird als Marktplatz der Ideen beschrieben. Parlamente aus Glas verheißen politische Transparenz: Im Sprechen über Politik greifen wir häufig auf Metaphern aus und Bezüge zu Architektur und Städtebau zurück. Und tatsächlich preisen »Starchitekten« ihre Entwürfe als Beiträge zum Gelingen der Demokratie an. Aber gibt es wirklich so etwas wie eine demokratische Architektur?
Moderiert von der Kunsthistorikerin Charlotte Klonk diskutierten der Politikwissenschaftler und Autor Jan-Werner Müller und der Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz über die Verbindung von Städtebau, politischem Denken und Macht. Sie betrachten die Realität hinter oftmals idealisierten Orten wie der Agora oder dem Forum, schauen kritisch auf das Symbol deutscher Demokratie, die viel gepriesene Reichstagskuppel in Berlin, erkunden Planstädte in der ägyptischen Wüste und Louis Kahns brutalistisches Parlamentsgebäude in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Am Ende dieser Tour d’Horizon steht die Frage nach den Bausteinen für das Denken über Demokratie und Architektur. Wie kann eine Architektur gelingen, die den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder die Möglichkeit gibt, sich gegenseitig aus überraschenden Blickwinkeln wahrzunehmen?
Jan-Werner Müller, geboren 1970, studierte an der Freien Universität Berlin, in London, Oxford und Princeton. Seit 2005 lehrt er in Princeton Politische Theorie und Ideengeschichte. Er ist Mitgründer des European College of Liberal Arts (ECLA). Sein Essay "Was ist Populismus?" (2026) gilt als zentraler Text zum Verständnis zeitgenössischer politischer Entwicklungen. Jan-Werner Müller schreibt u. a. für Foreign Affairs, die Neue Zürcher Zeitung, die New York Times und die Süddeutsche Zeitung. 2025 wurde er zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.
Charlotte Klonk, geboren 1965, studierte Kunstgeschichte an den Universitäten von Hamburg und Cambridge. Nach ihrer Promotion in Cambridge war sie Junior Research Fellow an der Oxford University und Lecturer an der University of Warwick. Seit 2011 ist sie Professorin für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin, ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Museen, moderne Medien sowie die politische und gesellschaftliche Macht von Bildern.
Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz, SPD, geboren 1958 in Osnabrück und aufgewachsen in Hamburg, war von Dezember 2021 bis Mai 2025 der neunte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er unter anderem SPD-Generalsekretär unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (2002 - 2004), Bundesminister für Arbeit und Soziales (2007 - 2009), Erster Bürgermeister von Hamburg (2011–2018), sowie Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler (2018 - 2021).
Wir bitten zu beachten, dass bei dieser Veranstaltung keine Taschen oder Gegenstände größer DIN A4 mit in den Saal genommen werden dürfen. Bitte geben Sie diese an der Garderobe ab.
Moderiert von der Kunsthistorikerin Charlotte Klonk diskutierten der Politikwissenschaftler und Autor Jan-Werner Müller und der Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz über die Verbindung von Städtebau, politischem Denken und Macht. Sie betrachten die Realität hinter oftmals idealisierten Orten wie der Agora oder dem Forum, schauen kritisch auf das Symbol deutscher Demokratie, die viel gepriesene Reichstagskuppel in Berlin, erkunden Planstädte in der ägyptischen Wüste und Louis Kahns brutalistisches Parlamentsgebäude in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Am Ende dieser Tour d’Horizon steht die Frage nach den Bausteinen für das Denken über Demokratie und Architektur. Wie kann eine Architektur gelingen, die den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder die Möglichkeit gibt, sich gegenseitig aus überraschenden Blickwinkeln wahrzunehmen?
Jan-Werner Müller, geboren 1970, studierte an der Freien Universität Berlin, in London, Oxford und Princeton. Seit 2005 lehrt er in Princeton Politische Theorie und Ideengeschichte. Er ist Mitgründer des European College of Liberal Arts (ECLA). Sein Essay "Was ist Populismus?" (2026) gilt als zentraler Text zum Verständnis zeitgenössischer politischer Entwicklungen. Jan-Werner Müller schreibt u. a. für Foreign Affairs, die Neue Zürcher Zeitung, die New York Times und die Süddeutsche Zeitung. 2025 wurde er zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.
Charlotte Klonk, geboren 1965, studierte Kunstgeschichte an den Universitäten von Hamburg und Cambridge. Nach ihrer Promotion in Cambridge war sie Junior Research Fellow an der Oxford University und Lecturer an der University of Warwick. Seit 2011 ist sie Professorin für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin, ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Museen, moderne Medien sowie die politische und gesellschaftliche Macht von Bildern.
Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz, SPD, geboren 1958 in Osnabrück und aufgewachsen in Hamburg, war von Dezember 2021 bis Mai 2025 der neunte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er unter anderem SPD-Generalsekretär unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (2002 - 2004), Bundesminister für Arbeit und Soziales (2007 - 2009), Erster Bürgermeister von Hamburg (2011–2018), sowie Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler (2018 - 2021).
Wir bitten zu beachten, dass bei dieser Veranstaltung keine Taschen oder Gegenstände größer DIN A4 mit in den Saal genommen werden dürfen. Bitte geben Sie diese an der Garderobe ab.
Zusätzliche Informationen: Mäntel, Rucksäcke und Taschen größer DIN A4 bitte an der Garderobe abgeben
Hinweise zu Ermäßigungen: Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder der Urania Berlin.
Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
Urania-Mitglieder geben ihre Mitgliedsnummer in dem Feld "Aktionscode" ein und erhalten dann ihre ermäßigten Tickets zum Mitgliedspreis.
Hinweise zu Ermäßigungen: Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder der Urania Berlin.
Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
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Nächster Termin:
- Termin Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:30 Uhr
- Ort Urania Berlin - Humboldtsaal
- Adresse An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg
- Preis ab 8,00 €
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