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Stadtführung: Bordelle, Betstuben, Ballhäuser

Historische Führung zu Babylon Berlin

Auf der Tour zur Serie Babylon Berlin durch das Scheunenviertel der 1920er-Jahre begegnen sich Fiktion und historischem Ort.

Diese Tour führt durch das Scheunenviertel der 1920er-Jahre. Wir begeben uns auf Spurensuche: Hier war damals ein Epizentrum von Kriminalität. Das Rotlichtmilieu inklusive der berüchtigten Ringvereine beherrschte das Revier und vor allem die Prostitution. Verbrechen verschiedenster Couleur, ebenso wie Razzien, waren an der Tagesordnung. Sammelpunkte für Kleinganoven und schwerere Kaliber waren die Kaschemmen in den kleinen Straßen – auch als Verbrecherkneipen bezeichnet. Hier amüsierte sich die Unterwelt. Aber es existierten auch Ballhäuser, die Touristen anzogen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts zog das Scheunenviertel zudem immer mehr jüdische Einwanderer an, vor allem aus Osteuropa. Ein lebendiges jüdisches Leben mit Wohnungssynagogen, Kulturvereinen und diversen Geschäften entwickelte sich vor allem rund um die damalige Dragoner- und die Grenadierstraße. All dies ist auch der historische Hintergrund der Serie „Babylon Berlin" und der Romane von Volker Kutscher. Wir zeigen die Bezüge zu Handlung und Figuren auf. Hier begegnen sich Fiktion und historischer Ort.

Highlights:
• Tour mit Autor und Podcaster ("Goldstaub") Arne Krasting
• Bilder und Musik-Einspielungen

Dauer: 150 Minuten

Preis: 29 Euro

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