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Phantom Beirut

Kinemathek – Studiokino

Ein Mann und eine Frau stehen am Strand und schauen auf das Meer, die Frau, rechts im Bild, hält eine Filmkamera in der Hand.

– Ein Mann und eine Frau stehen am Strand und schauen auf das Meer, die Frau, rechts im Bild, hält eine Filmkamera in der Hand.

Ghassan Salhabs Spielfilmdebüt, voller Geister und Erinnerungen, spielt Ende der 1980er Jahre, in den letzten Jahren des libanesischen Bürgerkriegs. Der Protagonist Khalil kehrt unter einer neuen Identität nach Beirut zurück. Dort trifft er auf alte Freunde und ehemalige Waffenbrüder, die er nach seinem vorgetäuschten Tod ein Jahrzehnt zuvor zurückgelassen hatte.

›Phantom Beirut‹ verbindet Noir-Psychodrama, Kriegsfilm, dokumentarische Elemente und Interviews mit den Hauptdarstellern. Immer wieder unterbrechen Stromausfälle und Bombenexplosionen den Soundtrack. So entsteht eine eindringliche Auseinandersetzung mit dem offiziellen Schweigen und der kollektiven Amnesie, die das Leben der Menschen prägen, die den Konflikt erlebt haben.

›Phantom Beirut‹, LB, FR 1998, Regie: Ghassan Salhab, DCP, Arabisch, OmeU, 120 min

Zu Gast: Iskandar Abdalla (Autor, Filmkurator, politischer Bildner, künstlerischer Leiter von ALFILM – Arab Film Festival Berlin)
Moderation: Rabih El-Khoury

Preis: 7,00 €

Ermäßigter Preis: 5,00 €

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