Nicht die Ersten – Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland
Buch, Kurzfilm und Gespräch mit Tarek Shukrallah
Tarek Shukrallah – Tarek Shukrallah
© Tarek Shukrallah, Foto: Omar Khlif | Design: Stiftung Stadtmuseum Berlin, Groupe Dejour
Wer erzählt Geschichte? Welche Stimmen werden erinnert, welche geraten in Vergessenheit? Und wie können queere Erfahrungen von Migration, Widerstand und Gemeinschaft über Generationen hinweg weitergegeben werden?
In BERLIN GLOBAL laden wir dich zu einem Abend mit Tarek Shukrallah ein. Ausgangspunkt ist das Buch „Nicht die Ersten: Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland“ (Assoziation A, 2024), das queere Schwarze Menschen und People of Color als Teil einer langen, oft übersehenen Bewegungsgeschichte zusammenbringt.
Die Publikation von Shukrallah versammelt Erinnerungen und politische Auseinandersetzungen aus mehreren Generationen und verschiebt den Blick auf aktuelle Debatten: Kämpfe um Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung knüpfen an bestehende Netzwerke und Erfahrungen an. Zugleich geht es darum, wie Geschichte erzählt, weitergegeben und bewahrt wird.
Der Abend verbindet Lesung, Gespräch und Film. Wir zeigen den Kurzfilm „unbequem für eine andere Zukunft“ (2024) von Tarek Shukrallah und Asarela Orchidia Dewi, der Motive des Buches in eine visuelle Auseinandersetzung mit Erinnerungskulturen von Queers of Color übersetzt.
Im Gespräch mit Omar Nicolas verhandelt Shukrallah Archive als Orte der Bewahrung und des Ausschlusses. Sie sprechen über die Weitergabe von Wissen zwischen Generationen und darüber, wie sich queere BIPoC-Geschichten auch jenseits institutioneller Rahmen zugänglich machen lassen.
Die Veranstaltung ist Teil der Freifläche „Time Machine Infinitum – Queeres migrantisches Berlin“. Die Arbeit von Noam Gorbat, Omar Nicolas und Sama Ahmadi bringt historische und gegenwärtige Spuren queerer migrantischer, Schwarzer, jüdischer und BIPoC-Gemeinschaften in Berlin zusammen. Das Projekt versteht Geschichte als ein Geflecht aus Erinnerungen und Erfahrungen, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet.
Beteiligte
Tarek Shukrallah ist Politik- und Sozialwissenschaftler*in, Autor*in und Kurator*in. Shukrallah beschäftigt sich unter anderem mit Kritikperspektiven von Queer of Color, queerer Bewegungsgeschichte und Intersektionalität in Deutschland sowie mit Sexualpolitiken und politischer Transformation in Nordafrika. Der Sammelband „Nicht die Ersten: Bewegungsgeschichte von Queers of Color in Deutschland“ (Assoziation A, 2024) geht auf eine mehrjährige umfangreiche Forschung, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum Berlin, zurück und ist Tarek Shukrallahs erste Buchpublikation. Der Band erschien 2026 in dritter, überarbeiteter Auflage.
Omar Nicolas ist Künstler, Kurator, Designer und Musikproduzent in Berlin. Die multimediale Praxis verbindet künstlerische Forschung mit Popkultur und gesellschaftskritischen Fragestellungen. Omar war Mitbegründer*in von Fehras Publishing Practices. Arbeiten wurden unter anderem bei documenta 15, HKW Berlin, Sharjah Biennale und EMST Athen gezeigt. Seit 2019 entwickelt Omar das Musikprojekt „OMAR KTD“. Zusammen mit Noam Gorbat und Sama Ahmadi konzipierte und realisierte Omar die Freiflächen-Installation “Time Machine Infinitum – Queeres migrantisches Berlin” in BERLIN GLOBAL.
- 5 EUR / ermäßigt 3 EUR. Bitte buchen Sie Ihr Ticket vorab online oder an der Kasse im Foyer.
- Einlass ab: 18:00
- ab 16 Jahre
- Sprache: Deutsch
- Ort: Berlin Ausstellung, 1. OG, Saal 5 Berlin Raum
- Gehört zu: Time Machine Infinitum. Queeres migrantisches Berlin, BERLIN GLOBAL
In BERLIN GLOBAL laden wir dich zu einem Abend mit Tarek Shukrallah ein. Ausgangspunkt ist das Buch „Nicht die Ersten: Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland“ (Assoziation A, 2024), das queere Schwarze Menschen und People of Color als Teil einer langen, oft übersehenen Bewegungsgeschichte zusammenbringt.
Die Publikation von Shukrallah versammelt Erinnerungen und politische Auseinandersetzungen aus mehreren Generationen und verschiebt den Blick auf aktuelle Debatten: Kämpfe um Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung knüpfen an bestehende Netzwerke und Erfahrungen an. Zugleich geht es darum, wie Geschichte erzählt, weitergegeben und bewahrt wird.
Der Abend verbindet Lesung, Gespräch und Film. Wir zeigen den Kurzfilm „unbequem für eine andere Zukunft“ (2024) von Tarek Shukrallah und Asarela Orchidia Dewi, der Motive des Buches in eine visuelle Auseinandersetzung mit Erinnerungskulturen von Queers of Color übersetzt.
Im Gespräch mit Omar Nicolas verhandelt Shukrallah Archive als Orte der Bewahrung und des Ausschlusses. Sie sprechen über die Weitergabe von Wissen zwischen Generationen und darüber, wie sich queere BIPoC-Geschichten auch jenseits institutioneller Rahmen zugänglich machen lassen.
Die Veranstaltung ist Teil der Freifläche „Time Machine Infinitum – Queeres migrantisches Berlin“. Die Arbeit von Noam Gorbat, Omar Nicolas und Sama Ahmadi bringt historische und gegenwärtige Spuren queerer migrantischer, Schwarzer, jüdischer und BIPoC-Gemeinschaften in Berlin zusammen. Das Projekt versteht Geschichte als ein Geflecht aus Erinnerungen und Erfahrungen, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet.
Beteiligte
Tarek Shukrallah ist Politik- und Sozialwissenschaftler*in, Autor*in und Kurator*in. Shukrallah beschäftigt sich unter anderem mit Kritikperspektiven von Queer of Color, queerer Bewegungsgeschichte und Intersektionalität in Deutschland sowie mit Sexualpolitiken und politischer Transformation in Nordafrika. Der Sammelband „Nicht die Ersten: Bewegungsgeschichte von Queers of Color in Deutschland“ (Assoziation A, 2024) geht auf eine mehrjährige umfangreiche Forschung, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum Berlin, zurück und ist Tarek Shukrallahs erste Buchpublikation. Der Band erschien 2026 in dritter, überarbeiteter Auflage.
Omar Nicolas ist Künstler, Kurator, Designer und Musikproduzent in Berlin. Die multimediale Praxis verbindet künstlerische Forschung mit Popkultur und gesellschaftskritischen Fragestellungen. Omar war Mitbegründer*in von Fehras Publishing Practices. Arbeiten wurden unter anderem bei documenta 15, HKW Berlin, Sharjah Biennale und EMST Athen gezeigt. Seit 2019 entwickelt Omar das Musikprojekt „OMAR KTD“. Zusammen mit Noam Gorbat und Sama Ahmadi konzipierte und realisierte Omar die Freiflächen-Installation “Time Machine Infinitum – Queeres migrantisches Berlin” in BERLIN GLOBAL.
- 5 EUR / ermäßigt 3 EUR. Bitte buchen Sie Ihr Ticket vorab online oder an der Kasse im Foyer.
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