Im Gespräch: Gabriele Stötzer, Angelika Richter und Julia Grosse
Gabriele Stötzer: "Dabei sein und nicht schweigen", Installationsansicht, Gropius Bau, 2026 – Besucher betrachtet moderne Kunstwerke von der Künstlerin Gabriele Stötzer in einer Galerie mit Holzfußboden. An den Wänden hängen abstrakte Zeichnungen und bunte Textilien mit symbolischen Motiven wie Augen, Spiralen und Figuren. Im Hintergrun
© Gropius Bau, Foto: Rosa Merk
Die Veranstaltung ist Teil der Spätschicht x Gabriele Stötzer des Gropius Bau.
Die Künstlerin Gabriele Stötzer und die Kunsthistorikerin Angelika Richter lernten sich Mitte der 2000er Jahre kennen und sind sich bis heute verbunden. Richter, seit 2021 Präsidentin der weißensee kunsthochschule berlin, gehört zu den wenigen Kuratorinnen, die sich schon früh für Stötzers Schaffen und die interdisziplinären Praxen von Künstlerinnen aus der DDR und Osteuropa interessierten, ihre Arbeiten zeigten und dazu publizierten. Dabei ging es auch darum, dieses wichtige Kapitel ostdeutscher Kunstgeschichte sichtbar zu machen.
Wie blicken beide Frauen heute auf diese Zeit zurück? Welche Bedeutung hat sie für Stötzers künstlerische Praxis und deren heutige Rezeption?
Das Gespräch wird moderiert von der Kuratorin Julia Grosse und von Schlagzeuger*in Sara Neidorf begleitet.
Gabriele Stötzers künstlerische Praxis ist eng mit ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement verbunden. 1976 wurde sie in der DDR unter dem Vorwurf der „Staatsverleumdung“ inhaftiert. Anschließend schloss sie sich dem literarisch-künstlerischen Untergrund an und entwickelte eine eigenständige, radikale Praxis, in der sich Kunst und politischer Widerstand verbinden.
Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich, wir weisen auf ein begrenztes Platzkontingent hin.
In den Räumen des Gropius Bau und der Stiftung Brandenburger Tor widmen sich Künstler*innen, Theoretiker*innen und Autor*innen an diesem Abend Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbehauptung und unbeugsamen Geistern.
Die Künstlerin Gabriele Stötzer und die Kunsthistorikerin Angelika Richter lernten sich Mitte der 2000er Jahre kennen und sind sich bis heute verbunden. Richter, seit 2021 Präsidentin der weißensee kunsthochschule berlin, gehört zu den wenigen Kuratorinnen, die sich schon früh für Stötzers Schaffen und die interdisziplinären Praxen von Künstlerinnen aus der DDR und Osteuropa interessierten, ihre Arbeiten zeigten und dazu publizierten. Dabei ging es auch darum, dieses wichtige Kapitel ostdeutscher Kunstgeschichte sichtbar zu machen.
Wie blicken beide Frauen heute auf diese Zeit zurück? Welche Bedeutung hat sie für Stötzers künstlerische Praxis und deren heutige Rezeption?
Das Gespräch wird moderiert von der Kuratorin Julia Grosse und von Schlagzeuger*in Sara Neidorf begleitet.
Gabriele Stötzers künstlerische Praxis ist eng mit ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement verbunden. 1976 wurde sie in der DDR unter dem Vorwurf der „Staatsverleumdung“ inhaftiert. Anschließend schloss sie sich dem literarisch-künstlerischen Untergrund an und entwickelte eine eigenständige, radikale Praxis, in der sich Kunst und politischer Widerstand verbinden.
Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich, wir weisen auf ein begrenztes Platzkontingent hin.
In den Räumen des Gropius Bau und der Stiftung Brandenburger Tor widmen sich Künstler*innen, Theoretiker*innen und Autor*innen an diesem Abend Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbehauptung und unbeugsamen Geistern.
Anmeldung/Buchung: Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich, wir weisen auf ein begrenztes Platzkontingent hin.
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