Kriege werden meist aus politischer oder militärischer Sicht analysiert; die Rolle der Wirtschaft wird oft ignoriert. Doch ihre Rolle ist fundamental: Jede Waffe kostet Geld, die Wirtschaft selbst kann zur Waffe werden – und oft sind es Wirtschaftskrisen, die Kriege erst auslösen. In den aktuellen geopolitischen Konflikten sind diese Muster in Iran, Russland und China deutlich erkennbar.
Ulrike Herrmann schreibt über Wirtschaft für die deutsche Tageszeitung taz – die tageszeitung. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat einen Masterabschluss in Philosophie an der Freien Universität Berlin. Sie hat mehrere Bücher zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen veröffentlicht, zuletzt Das Ende des Kapitalismus (2022) sowie Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet (2026).
Im Anschluss findet ein Q&A statt, moderiert von Sören Benn.
Sören Benn ist Moderator, Vermittler und Berater sowie ehemaliger Bürgermeister von Berlin-Pankow, wo er eine Städtepartnerschaft mit Riwne ins Leben gerufen hat und die Stadt weiterhin unterstützt.
Treffpunkt: KW Institute for Contemporary Art, 4. OG
Anmeldung/Buchung: Anmeldung online.