Gaia
Auf Entdeckungsreise durch ein hochdynamisches Universum
Über das Gaia-ProjektNichts am Himmel steht still: Sterne ziehen durch die Milchstraße, Asteroiden umkreisen die Sonne, manche Sterne tanzen um unsichtbare Schwarze Löcher, und ganze Galaxien bewegen sich durch den Raum. Mehr als zehn Jahre lang hat das europäische Gaia-Projekt diese Bewegungen vermessen; die Datenaufnahme ist inzwischen abgeschlossen. Mit den gesammelten Daten lässt sich heute bestimmen, wie weit Sterne von uns entfernt sind, und ihre sogenannte Eigenbewegung verfolgen – die minimale, aber messbare Verschiebung, mit der sich Sterne über die Jahre am Himmel weiterbewegen. Diese Bewegungen verraten, woher Sterne, Asteroiden und ganze Sternsysteme stammen und wie sie sich entwickeln.Live-Veranstaltung am 2. Dezember 2026Am 2. Dezember 2026 veröffentlicht die ESA die vierte große Datenveröffentlichung der Gaia-Mission. Sie beruht auf fünfeinhalb Jahren Beobachtungen – fast doppelt so vielen wie ihre Vorgängerin – und enthält für diesen Zeitraum erstmals alle vorgesehenen Datenprodukte, einschließlich der Einzelmessungen für jedes Himmelsobjekt. Die Datenmenge wächst dadurch auf rund 400 Terabyte, etwa das Vierzigfache des Vorgängerkatalogs.Erleben Sie diesen besonderen Tag gemeinsam mit den Forschenden des Gaia-Konsortiums! Um 15 Uhr laden Wissenschaftler*innen des europäischen Gaia-Konsortiums ins Zeiss-Großplanetarium ein und geben Einblicke in die Mission und ihre neuesten Daten. Nach einer allgemeinverständlichen Einführung geht es unter der Kuppel auf Entdeckungsreise durch unser Universum: Was verraten uns die neuen Daten über die Milchstraße und die benachbarten Magellanschen Wolken? Wie lassen sich schlafende Schwarze Löcher aufspüren? Und welche Erkenntnisse ermöglichen die Messungen über Asteroiden und grundlegende Fragen der Physik?Eine Live-Schaltung zur europaweiten ESA-Übertragung verbindet die Veranstaltung mit der internationalen Forschungsgemeinschaft. Im Anschluss haben Sie im Foyer die Gelegenheit, mit den beteiligten Wissenschaftler*innen persönlich ins Gespräch zu kommen.Mit dabei sind Forschende des Astronomischen Rechen-Instituts am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg, des Max-Planck-Instituts für Astronomie, des Lohrmann-Observatoriums der TU Dresden und des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam.Bild © ESA/ATG medialab; Hintergrund: ESO/S. Brunier
Treffpunkt: Zeiss-Großplanetarium | Planetariumssaal
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