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Embodied Practices – Talk über Körperwissen

mit Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales und Maque Pereyra

  • Embodied Practices – Talk über Körperwissen 1 – Perlenvorhang mit der Aufschrift „EBONY DELUXE“ in einem Flur mit Pflanzen und gefliestem Boden

    Embodied Practices – Talk über Körperwissen 1 – Perlenvorhang mit der Aufschrift „EBONY DELUXE“ in einem Flur mit Pflanzen und gefliestem Boden

  • Embodied Practices – Talk über Körperwissen 2 – Porträt von Julieth Morales in blauer traditioneller Kleidung mit Hut vor hellem Hintergrund

    Embodied Practices – Talk über Körperwissen 2 – Porträt von Julieth Morales in blauer traditioneller Kleidung mit Hut vor hellem Hintergrund

  • Embodied Practices – Talk über Körperwissen 3 – Zwei Personen dokumentieren eine Installation aus Früchten und Naturmaterialien in einem Innenraum mit Stadtblick.

    Embodied Practices – Talk über Körperwissen 3 – Zwei Personen dokumentieren eine Installation aus Früchten und Naturmaterialien in einem Innenraum mit Stadtblick.

  • Embodied Practices – Talk über Körperwissen 4 – Maque Pereyra in einem transparenten Kleid lehnt an einer steinernen Brüstung im Freien, vor Bäumen und Wohngebäuden.

    Embodied Practices – Talk über Körperwissen 4 – Maque Pereyra in einem transparenten Kleid lehnt an einer steinernen Brüstung im Freien, vor Bäumen und Wohngebäuden.

Körperwissen ist eine situierte, lebendige Praxis. Es entsteht in Bewegungen, Ritualen und sinnlichen Erfahrungen und prägt, wie Menschen erinnern, Beziehungen gestalten und sich in der Welt verorten. Im gemeinsamen Tun wird es weitergegeben, bewahrt und zugleich verändert, mit den Körpern, Orten und Begegnungen, die es tragen.

Am 31. Oktober treffen im Rahmen von „Embodied Practices“ die künstlerischen und kuratorischen Praxen von Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales und Maque Pereyra aufeinander.

Laura Campaz verbindet aus afrokolumbianischer Perspektive die Arbeit mit Bildarchiven, digitale Technologien und spekulative Imagination. Julieth Morales deutet als Misak-Künstlerin körperliche und rituelle Praktiken neu und befragt dabei koloniale Einflüsse und traditionelle Geschlechterrollen. Ausgehend von Ritualen und Affekten verbindet Jenny M. Díaz Muñoz in kollaborativen Forschungs- und Gestaltungsprozessen Kunst und Politik mit Erinnerungsarbeit. Maque Pereyra eröffnet mit der von ihr entwickelten Praxis Yoggaton Zugänge zu verkörpertem Wissen durch Lust, Sinnlichkeit und Spiritualität.

Im Dialog fragen sie, wie künstlerische und kuratorische Praxis überlieferte Wissensformen verändert und Räume für andere Erfahrungen und Beziehungen öffnet. Arbeiten der Künstler*innen sind im Raum zu sehen und bilden weitere Ausgangspunkte für das Gespräch.

Vor dem Talk findet die Embodied Practice "Yoggaton: Transformative Pleasure" von Maque Pereyra statt.

Künstler/Beteiligte: Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales, Maque Pereyra (Talk)

„Embodied Practices“ ist gefördert von der Radialstiftung und durch den Fonds „Anbahnung" der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Programms „WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“.

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