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Choreography of Refusal

Kinemathek – Studiokino

© Realillusion – Hände vor einer Menschenmenge auf einer Straße.

© Realillusion – Hände vor einer Menschenmenge auf einer Straße.

Seit der Grünen Bewegung 2009 und den folgenden Protesten sind die Körper iranischer Bürger*innen zugleich Orte von Repression und Widerstand. Die vier Kurzfilme in ›Choreography of Refusal‹ fragen, was mit Körper und Geist geschieht, wenn Gewalt, Überwachung und Angst den Alltag bestimmen – und welche Rolle Bilder dabei spielen.

Laufen, fallen, sich verstecken, filmen: Bewegungen werden zu Gesten des Widerstands, die Kamera zum Mittel des Zeugnisablegens. Zwischen Protest, Krieg und persönlicher Erfahrung zeigen die Filme, wie Menschen einer aufgezwungenen Realität begegnen und wie sich politische Ereignisse auch aus der Distanz in Körper und Erinnerung einschreiben.

›As I Lay Dying (Ghesseh bar yad ast)‹, IR 2025, Regie: Mohammadreza Farzad, Pegah Ahangarani, 15 min
›Blind, ins Auge (Blind, into the eye)‹, IR, D 2025, Regie: Mehrad Sepahnia, Atefeh Kheirabadi, 19 min 
›Sensitive Content‹, D 2023, Regie: Narges Kalhor, 9 min 
›Fruits of Despair‹, IR 2026, Regie: Nima Nassaj, 29 min, DCP, Persisch, OmeU, 72 min 

Zu Gast: Atefeh Kheirabadi (Filmemacherin), Afsun Moshiry (Kuratorin) 
Moderation: Rabih El-Khoury

Das Filmgespräch findet auf Englisch statt.

Preis: 7,00 €

Ermäßigter Preis: 5,00 €

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