Hubble Ultra Deep Field (2018). Kompositbild des fernen Universums, erstellt auf Grundlage von Beobachtungen des Hubble-Weltraumteleskops – Verschiedene Galaxien und Sterne in einem dunklen Universum verteilt, leuchtend in unterschiedlichen Farben und Formen.
© NASA, ESA, S. Beckwith (STScI) and HUDF-Team
Wie lässt sich etwas erforschen, das sich der direkten Beobachtung entzieht? Dunkle Materie und das Dunkle Universum bleiben dem menschlichen Auge und der direkten Beobachtung bislang verborgen. Sie werden erst durch Detektormessungen, Modelle und Bilder fassbar. Elisaveta Ernst fragt in ihrem Kurzvortrag Bilder des Unsichtbaren. Das Dunkle Universum zwischen Messung und Imagination, wie wissenschaftliche und künstlerische Bildpraktiken zwischen Evidenz, Spekulation und Nichtwissen vermitteln. Dabei geht es auch darum, wie Bilder des Dunklen Universums Vorstellungen von Zukunft und exoplanetarischem Erbe prägen.
BETEILIGTE
Elisaveta Ernst
Elisaveta Ernst ist Kunst- und Bildhistorikerin mit Schwerpunkt auf der Geschichte und Theorie der Fotografie. Sie arbeitet als Forschungskoordinatorin am Käte Hamburger Kolleg inherit. heritage in transformation an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte Osteuropas am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der HU Berlin. Ihre Dissertation wurde 2024 mit dem Rudolf-Arnheim-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausgezeichnet. Elisaveta Ernsts Forschung – derzeit im Rahmen ihres Projekts „Das Unsichtbare ins Bild setzen – Wissenskritik und exoplanetarisches Erbe im Kontext des Dunklen Universums“ – befasst sich mit Modelltheorie und der kritischen Analyse bildbasierter Wissensproduktion in Kunst und Wissenschaft.
- Sprache: Deutsch
- Ort: Humboldt Labor, 1. OG
- Teil von: Über Wasser
- Ticket für Die Lange Nacht der Museen erforderlich