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Zeitgenössische Kunst im Humboldt Forum

  • Ansicht der vom chinesischen Architekten Wang Shu gestalteten Deckenkonstruktion im Modul Hofkunst Chinas des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum – Ansicht der vom chinesischen Architekten Wang Shu gestalteten Deckenkonstruktion im Modul Hofkunst Chinas des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum

    Ansicht der vom chinesischen Architekten Wang Shu gestalteten Deckenkonstruktion im Modul Hofkunst Chinas des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum – Ansicht der vom chinesischen Architekten Wang Shu gestalteten Deckenkonstruktion im Modul Hofkunst Chinas des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum

  • Installation "Indignation" von Justine Gaga im Modul "Koloniale Verflechtungen: Das Kameruner Grasland" des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum – Installation "Indignation" von Justine Gaga im Modul "Koloniale Verflechtungen: Das Kameruner Grasland" des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum

    Installation "Indignation" von Justine Gaga im Modul "Koloniale Verflechtungen: Das Kameruner Grasland" des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum – Installation "Indignation" von Justine Gaga im Modul "Koloniale Verflechtungen: Das Kameruner Grasland" des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum

Ob in der Treppenhalle, auf der Dachterrasse oder mitten in den Ausstellungsflächen – auf den Flächen des Berliner Humboldt Forums kann man zahlreiche, teils raumgreifende Werke zeitgenössischer Kunst entdecken.

In vier Wettbewerben für sieben Standorte im Humboldt Forum waren z.B. Künstler*innen dazu aufgefordert, sich in ihren Beiträgen mit der Geschichte des Ortes, seiner zukünftigen Nutzung als Ausstellungshaus und Veranstaltungszentrum, als Ort der Bildung und der Wissenschaften im Kontext der Humboldt‘schen Ideen oder mit der äußeren Erscheinung des Bauwerks auseinanderzusetzen.

Es wurden sieben Kunst-am-Bau-Werke realisiert, die sich mit der Geschichte des Ortes, mit dem Humboldt Forum als „Ort der Welt“, der Begegnung und des Austauschs befassen, den Bezug zu Kolonialismus und Kolonialität herstellen oder die Namensgeber, die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt, würdigen.

Hierzu gehören:

- Dellbrügge & de Moll: Die Architekten (EG Kleines Foyer, vor Saal 1 + 2)

- Stefan Sous: ZEITMASCHINE (2. OG Foyer vor der Berlin-Ausstellung)

- An Seebach / Christiane Stegat GLOBAL BAROCC – CCORAB LABOLG (2. OG Ethnologische Sammlungen, 2. + 3. OG  Treppenhaus)

- Tim Trantenroth Ohne Titel (2. OG Ethnologische Sammlungen, 2. + 3. OG  Treppenhaus)

- Kang Sunkoo Statue of Limitations (2.OG Zentrales Treppenhaus)

- Antje Schiffers / Thomas Sprenger Insurgentes Sur (Dachterrasse)

- Emeka Ogboh Der Kosmos – Things Fall Apart (Dachterrasse)

Auch in den Ausstellungen des Ethnologischen Museums, des Museums für Asiatische Kunst und des Landes Berlin bereichern Werke von Künstler:innen aus verschiedenen Herkunftsgesellschaften die Sammlungen.

Ob Ai  Wei Weis Teehaus unter einer zeitgenössischen Interpretation eines chinesischen Pagodendachs des Pritzker-Preisträgers Wang Shu oder die moderne Interpretation eines Teehaus des Architektenbüros URA Architects & Engineers, alle Arbeiten laden  zu spannenden Auseinandersetzungen ein.

Zu entdecken sind z.B.:

- Ohne Titel von Modemacherin Cynthia Schimming in den Namibia -Sammlungen

- Township Walls von António Ole im Bereich Afrika

- „Codex Humboldt Fragment 1 / Codex Azoyú Reverso“ der Künstlerin Mariana Castillo Deball im Bereich Mesoamerica

- die Installation Indignation von Justine Gaga im Modul Koloniale Verflechtungen

- das 375 m² Wandbild: New Yorker Urban Artists How and Nosm (Berlin Global)

Neben diesen Beispielen sind noch viele weitere spannende Werke zu entdecken. Bis auf die Ausstellungen sind alle Flächen im Humboldt Forum kostenfrei erreichbar. Gehen Sie auf Entdecker*innentour!

Laufzeit: seit Dezember 2022

Preisinformationen: Seit 3. Oktober 2025 gibt es im Humboldt Forum ein neues Preismodell:

Mit nur einem Ticket erhalten Sie Zugang zu den Dauerausstellungen und temporären Präsentationen – und das ganz flexibel mit einem Tages-, Zweitages- oder Gruppenticket. Mit allen diesen Ticketvarianten können Sie die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst, BERLIN GLOBAL sowie weitere temporäre Ausstellungen besuchen. Zudem gilt das Ticket auch für die Sonderausstellung Beziehungsweise Familie mit Interventionen im ganzen Haus und im Museum Knoblauchhaus im Nikolaiviertel.

Viele Bereiche und Programme sind weiterhin kostenfrei für Sie zugänglich – darunter das Humboldt Labor mit der neuen Ausstellung  On Water. WasserWissen in Berlin, die Treppenhalle mit  Einblicke. Die Brüder Humboldt, der Schlosskeller, der Skulpturensaal, das Videopanorama und die Präsentation  Spuren. Zahlreiche Veranstaltungen und Vermittlungsangebote können Sie ebenfalls ohne Eintritt besuchen.

Preis: 14,00 €

Ermäßigter Preis: 7,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Ermäßigung auf den Normalpreis für Schüler*innen, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Auszubildende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr, Empfänger*innen von Leistungen nach ALG I, Ehrenamts-Card-Inhaber*innen und Schwerbehinderte (mindestens GdB 50).

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr, Begleitpersonen von Schwerbehinderten (sofern dies im Schwerbehindertenausweis mit B vermerkt ist), Personen, die Transferleistungen erhalten (Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Grundsicherung, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) sowie Berlin-Ticket-S-Inhaber*innen bleibt der Eintritt wie bisher kostenfrei. Ebenfalls frei ist der Eintritt für Mitglieder des Internationalen Museumsrates (ICOM), Mitglieder des Deutschen Museumsbundes und Mitglieder des Bundesverbandes für Museumspädagogik.

Findet hier statt:

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.