Pfannkuchen-Dose, 1970er Jahre.
© Historisches Archiv Tourismus, TU-Berlin, Foto: Oliver Möst
Jährlich zieht es Millionen von Reisenden nach Berlin. Tourismus – mit all seinen Widersprüchen – ist aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Die Ausstellung vollzieht nach, wie sich die Tourismuswirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem beginnenden Massentourismus neu aufstellte und West-Berlin zur Destination machte. Mit dem Slogan „Berlin lebt – Berlin ruft!“ warb die Stadt bereits 1947 wieder für sich und kurz darauf wurde das Berliner Verkehrsamt gegründet. Vom Wiederaufbau über den Kalten Krieg und Mauerbau bis hin zu den Freiräumen, die die Inselstadt besonders machten: Politik und Tourismus waren hier immer eng miteinander verwoben. Ab Mitte der 1960er Jahre rückten Kampagnen wie „Weltstadt in Action“ den Erlebnistourismus ins Zentrum. Wegen der fehlenden Sperrstunde florierte das Nachtleben. Die alternativen Szenen, die die „Weltstadt“ in diesen Jahren prägten, kamen in der offiziellen Vermarktung kaum vor. Aus ihren Kreisen entwickelte sich eine kritische Auseinandersetzung mit der Tourismusbranche.
Als eine gemeinsame Ausstellung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Kunstraum Basement Berlin verbindet sie künstlerische und historische Zugänge. Die Ausstellung im Basement konzentriert sich auf zeitgenössische künstlerische Arbeiten, einige werden auch in der Villa Oppenheim gezeigt.
Unterstützt aus City Tax- Mitteln für besondere touristische Projekte im Bezirk der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Laufzeit: Fr, 26.06.2026 bis So, 11.10.2026
Findet hier statt: