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Sophie Calle: Is It Better?

Sechs Werkkomplexe der letzten drei Jahrzehnte aus Fotografie, Text, Installation und Video geben einen Einblick in die Medienvielfalt der französischen Konzeptkünstlerin.

  • Sophie Calle, The Detachment, 1996, Farbfotografie und Buch, 2-teilig, 120 x 90 x 4 cm (Bild)

    Sophie Calle, The Detachment, 1996, Farbfotografie und Buch, 2-teilig, 120 x 90 x 4 cm (Bild)

  • Sophie Calle (13. November 2026 - 2. Mai 2027), Portrait de Dora Maar, 2022

    Sophie Calle (13. November 2026 - 2. Mai 2027), Portrait de Dora Maar, 2022

  • Sophie Calle, Portrait

    Sophie Calle, Portrait

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Zum Jubiläumswochenende des Hamburger Bahnhof im November eröffnet die Ausstellung von Sophie Calle. Die Schau vereint Werke, die in Berlin entstanden sind sowie Arbeiten, die auf die Geschichte des Museums als Bahnhof verweisen. Ergänzt wird sie durch ein neues Werk, das eigens zum 30-jährigen Jubiläum für die Sammlung entsteht.

Sophie Calle zeigt ihre erste Einzelausstellung in Berlin seit über 20 Jahren im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Sechs Werkkomplexe der letzten drei Jahrzehnte aus Fotografie, Text, Installation und Video geben einen Einblick in die Medienvielfalt der französischen Konzeptkünstlerin. Calle befasst sich oft autobiografisch, düster aber zugleich humorvoll mit den Auswirkungen von Erinnerung, Verlust und Geschichte. Anlässlich des 30. Jubiläums des Museums entsteht ein neues Werk, das als Schenkung in die Sammlung des Hamburger Bahnhof eingeht.

Ausgangspunkt von Sophie Calles Einzelausstellung ist ein Werk der Serie „Die Entfernung“ aus der Sammlung des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Die Serie entstand in Berlin 1996, dem Gründungsjahr des Museums. Die zwölf Fotografien zeigen öffentliche Orte in Berlin, an denen Symbole der DDR nach der Wiedervereinigung entfernt wurden, verbunden mit Beschreibungen von Passant*innen. Erstmalig nach ihrem Entstehen für das Musée d‘Orsay in Paris wird außerdem die raumgreifende Installation „Les fantômes d’Orsay“ (2022) ausgestellt. Zwischen 1978 und 1981 hielt sich Calle fast täglich in Zimmer 501 des verlassenen Hotels im ehemaligen Bahnhof Gare d’Orsay auf, der wie der Hamburger Bahnhof zum Kunstmuseum wurde. Die Installation vereint gefundene Objekte sowie Fotografien und Texte.

Laufzeit: Fr, 13.11.2026 bis So, 04.04.2027

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