Der Auftrag reiner Farben in kurzen Pinselstrichen und -tupfen knüpfte
an ihre Vorbilder, die Impressionisten, an. Mit seinem Interesse an
symbolistischer Literatur, an Musik und Architektur nahm Signac die Synergien
der Künste in den Blick.
Die Ausstellung beleuchtet Signacs künstlerisches Werk von den frühen
Uferlandschaften des passionierten Seglers über seine Interieur- und
Portraitmalerei bis zu den sozialutopisch aufgeladenen Bildern der Côte d’Azur,
die er als Motivschatz für die Moderne entdeckte. Sie befasst sich mit seiner
zentralen Rolle innerhalb der neoimpressionistischen Bewegung und geht seinem
Einfluss als federführender Theoretiker sowie als Sammler und Mäzen ebenso nach
wie seinem Einsatz als Netzwerker, Lehrer und Ausstellungsorganisator, der bis
nach Belgien und Deutschland ausstrahlte.
Rund 30 Werke von Signac stehen im Dialog mit Gemälden von Lucie
Cousturier, Henri-Edmond Cross, Curt Herrmann, Maximilien Luce, Camille
Pissarro, Théo van Rysselberghe, Jeanne Selmersheim-Desgrange, Georges Seurat,
Jan Toorop und anderen. Mit Leihgaben des Van Gogh Museums, Amsterdam, des Art
Institute of Chicago, der National Gallery of Ireland, Dublin, des Musée
d‘Orsay, Paris, des Musée du Petit Palais, Genf, der Archives Signac, Paris und
weiteren nationalen und internationalen Sammlungen.
Laufzeit: Sa, 04.07.2026 bis So, 11.10.2026