Aktuelle Sprache: Deutsch

Grafiken von Iris Ulbricht

Ausstellung im Museumscafé

Iris Ulbricht im Atelier.

Iris Ulbricht im Atelier.

Dr. Iris Ulbricht arbeitet mit realistischer und fotorealistischer Malerei. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Dystopie, Emotion, Illusion und Zeit, die sie in großformatigen Ölgemälden sowie in Zeichnungen mit Kohle, Graphit und Tusche untersucht. Ihre Arbeiten setzen sich mit Malerei als einem Medium auseinander, das Wahrnehmung nicht nur abbildet, sondern aktiv formt, lenkt und psychologische Prozesse sichtbar machen kann. Dabei interessiert sie besonders das Spannungsverhältnis zwischen äußerem Bild und innerer Wirklichkeit, zwischen Sichtbarkeit und Imagination.

Ein zentrales Interesse ihrer aktuellen Arbeiten gilt dem liminalen Raum, also Übergangs- und Schwellenbereichen, ebenso wie der Komposition als bewusster Führung des Blicks. Die Frage, wie sich das Auge durch ein Bild bewegt und wie malerische Mittel Wahrnehmung strukturieren, spielt dabei eine wesentliche Rolle.

In ihrer Praxis verbindet sie klassische malerische Techniken mit einer gegenwärtigen Auseinandersetzung um Wahrnehmung, Illusion und innere Bildwelten. So untersucht sie das Potenzial der Malerei, Zustände und Vorgänge sichtbar zu machen, die sich anderer Ausdrucksformen oft entziehen. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei, Psychologie und Reflexion und ist zugleich eng mit West-Berlin verbunden.

Laufzeit: So, 07.06.2026 bis So, 25.10.2026

Findet hier statt:

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.