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Gestalten für Berlin

Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

Die Ausstellung „Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen.

  • Student der Kunsthochschule, zeichnend vor der Baustelle Alexanderplatz mit Haus des Lehrers und Kongresshalle, um 1965 (Foto: unbekannt)

    – Student der Kunsthochschule, zeichnend vor der Baustelle Alexanderplatz mit Haus des Lehrers und Kongresshalle, um 1965 (Foto: unbekannt)

  • Fotografie „Kino International“, Karl-Marx-Allee, Berlin, 2022 – Schriftzug: Klaus Wittkugel (1910– 85), 1961 Berlinale-Plakat: Claudia Schramke (*1985), 2022

    Fotografie „Kino International“, Karl-Marx-Allee, Berlin, 2022 – Schriftzug: Klaus Wittkugel (1910– 85), 1961 Berlinale-Plakat: Claudia Schramke (*1985), 2022

  • Klinker-Formsteinsortiment „Profil 87“, VEB Steinzeugwerke Crinitz – Freiflächengestaltung mit Brunnenanlage, Wohngebiet Jan Petersen-Straße, Berlin-Marzahn, 1987 Gestaltung: Gertraude Pohl (*1940) ; Foto: Peter Garbe, 1987

    Klinker-Formsteinsortiment „Profil 87“, VEB Steinzeugwerke Crinitz – Freiflächengestaltung mit Brunnenanlage, Wohngebiet Jan Petersen-Straße, Berlin-Marzahn, 1987 Gestaltung: Gertraude Pohl (*1940) ; Foto: Peter Garbe, 1987

Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der Weißensee Kunsthochschule Berlin, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet, steht sie für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen.

In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. Ob Berlinale-Plakat oder der Schriftzug für das Kino International, U-Bahn oder Fahrrad, Weltzeituhr oder klimaschützende Fassaden, Brandwände oder Bühnenplakate: Generationen von Studierenden, Lehrenden und Absolvent*innen aus Weißensee gestalten Berliner Stadträume, Kultur und Mobilität, kurz: den Berliner Alltag.

„Gestalten für Berlin“ beleuchtet künstlerische Grundlagen, Entwurf und Praxis und versammelt historische und gegenwärtige Arbeiten aus den Bereichen Formgestaltung und Grafikdesign. Zudem fragt die Ausstellung nach aktuellen Perspektiven von Studierenden: Was heißt es, heute Design zu studieren?

Die Ausstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie bildet weder das Schaffen aller Menschen und Fachbereiche aus acht Jahrzehnten noch das Wirken über Berlin hinaus ab.Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen verweist „Gestalten für Berlin“ auf die Innovations- und Gestaltungskraft von Design, Kultur und Lehre und deren Bedeutung für eine zukunftsfähige und lebenswerte Stadt.


Die Ausstellung wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und entsteht in Kooperation mit der Weißensee Kunsthochschule Berlin.

Laufzeit: Do, 16.04.2026 bis Mo, 22.02.2027

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