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Edward W. Godwin und Oscar Wilde: Dandys Dekadenz Moderne

Die Ausstellung widmet sich zwei herausragenden Protagonisten des Aesthetic Movements, dessen Kult der Schönheit einen wesentlichen Impuls für die Entstehung der gestalterischen Moderne setzte.

  • Edward W. Godwin (William Watt, London) Buffet, 1867 Sammlung Ludewig

    Edward W. Godwin (William Watt, London) Buffet, 1867 Sammlung Ludewig

  • Plate No. 6 in „Art Furniture“, 1877

    Plate No. 6 in „Art Furniture“, 1877

  • Edward W. Godwin mit Skizzenbuch in der Hand um 1880

    Edward W. Godwin mit Skizzenbuch in der Hand um 1880

  • Napoleon Sarony Oscar Wilde, 1882

    Napoleon Sarony Oscar Wilde, 1882

Ausgehend von der beispielhaften Verbindung von Kunst, Design und Lebensstil, die Godwin und Wilde kultivierten, beleuchtet die Schau die ästhetischen und gesellschaftlichen Grundlagen einer Bewegung, die über das 19. Jahrhundert hinaus wirkmächtig blieb und die Entwicklung des Designs maßgeblich beeinflusste.

Edward William Godwin (1833–1886) war einer der radikalsten und einflussreichsten Designer des viktorianischen Englands. Der Schriftsteller Oscar Wilde (1854–1900) war ein enger Freund Godwins. Als ikonische Gestalt des viktorianischen Englands prägte er das Lebensgefühl seiner Zeit zwischen Dandytum und Dekadenz. Godwin und Wilde waren Brüder im Geiste, deren künstlerisches Werk jeweils Ausdruck einer umfassenden Bildung und einer außerordentlichen Wissbegier war. Beide strebten nach einer ästhetischen Durchdringung des Alltags und seiner Verwandlung in Kunst.

Laufzeit: Do, 02.04.2026 bis So, 30.08.2026

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