Die Ausstellung im Kabinettraum des Minsk zeichnet die Geschichte der Werkstatt von Wilfriede Maaß in Ost-Berlin nach.
In den 1980er-Jahren war die in der
Schönfließer Straße 21 gelegene Keramikwerkstatt, die nach der Wende auch zur
Galerie wurde, ein wichtiger Freiraum für nichtkonforme Kunst in der DDR. Zu sehen
sind von Wilfriede Maaß geformten und von verschiedenen Künstler:innen bemalten
Services, Teller, Vasen und experimentelle Keramikskulpturen. Diese Objekte aus der
Sammlung von Wilfriede Maaß treten in einen Dialog mit Gemälden der 1980er und
1990er-Jahren aus der Sammlung Hasso Plattner sowie mit Leihgaben von wichtigen
Akteur:innen aus dem Umfeld der Werkstatt. Der Film Ein Zeichen sind wir,
deutungslos, und haben fast die Sprache in der Fremde verloren (1984) von Gino
Hahnemann, der teils in der Keramikwerkstatt gedreht wurde und unter Beteiligung
von Wilfriede Maaß entstand, rundet die Ausstellung ab.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag von 10 bis 19 Uhr
Zeitgenössische Kunst, Fotografie und alte Meister: Das Berliner Ausstellungsjahr 2026 hält wieder hochkarätige Kunst-Highlights aus allen Bereichen bereit.
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