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Cesar Klein. Bild Raum Bühne

  • Cesar Klein / Vereinigte Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei Puhl & Wagner, Gottfried Heinersdorff Akte in einer Landschaft, 1914 Glasmosaik auf Holz, in Stahlrahmen 81 x 134 cm Sammlung Esche

    Cesar Klein / Vereinigte Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei Puhl & Wagner, Gottfried Heinersdorff Akte in einer Landschaft, 1914 Glasmosaik auf Holz, in Stahlrahmen 81 x 134 cm Sammlung Esche

  • Cesar Klein Stillleben mit Blumen und Früchten, 1910 Öl auf Leinwand 63 x 90 cm Privatsammlung

    Cesar Klein Stillleben mit Blumen und Früchten, 1910 Öl auf Leinwand 63 x 90 cm Privatsammlung

Cesar Klein (1876–1954) war ein moderner Universalkünstler, der die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst mit beeindruckender Vielseitigkeit überschritt. Sein Schaffen umfasste nicht nur Malerei und Grafik, sondern auch Innenarchitektur sowie die Gestaltung von Mosaiken, Glasfenstern, Möbeln und Porzellan. Darüber hinaus prägte er als Bühnenbildner und Filmausstatter das kulturelle Leben im Berlin der Weimarer Republik maßgeblich. Cesar Klein zählt zweifellos zu den bedeutendsten Vertretern der Berliner Moderne, sowohl in der freien Kunst als auch im angewandten Bereich. Dennoch wurde ihm in Berlin bisher keine monografische Ausstellung gewidmet. Der 150. Geburtstag des Künstlers bietet nun den Anlass, sein Schaffen mit einer groß angelegten Schau in Berlin zu würdigen. Als bildender Künstler wirkte Klein entscheidend an den wichtigsten Avantgardeströmungen der Vor- und Zwischenkriegszeit mit. 1910 gehörte er zu den ersten Mitgliedern der Neuen Secession, gemeinsam mit expressionistischen Künstlern wie Max Pechstein. Einen Ruf an das neu gegründete Bauhaus lehnte er 1919 ab. Stattdessen übernahm er die Leitung einer Klasse für Dekorationsmalerei an der Berliner Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, vertiefte seine Kontakte in die Kunst- und Theaterwelt und wurde in den 1920er Jahren zu einem gefragten Bühnenbildner und Raumgestalter – prägend sowohl für das expressionistische Theater als auch für die Formensprache des deutschen Art Déco. Während der NS-Zeit verlor Klein seine Professur, erhielt Malverbot und wurde als „entartet“ diffamiert; zahlreiche seiner Werke wurden aus öffentlichen Sammlungen entfernt. Ausschließlich im Bereich des Bühnenbilds konnte er weiterhin tätig bleiben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte er sich erneut intensiv der Malerei zu und schuf ein eindrucksvolles Spätwerk.

Laufzeit: Do, 15.10.2026 bis Mo, 29.03.2027

Preisinformationen: Eine Vorausbuchung ist empfehlenswert, es ist aber auch ein Kauf der Tickets vor Ort möglich.

HAPPY WEDNESDAY - Jeden ersten Mittwoch im Monat gilt ein einheitlicher Eintrittspreis für alle von nur 4,00 €!

Preis: 9,00 €

Ermäßigter Preis: 6,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Kinder unter 18 Jahren sowie angemeldete Schulklassen: Eintritt frei

Findet hier statt:

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