Diskussion über die Zukunft am SEZ

Für Träume geöffnet

Plausibilisierungsstudie wird erstmals öffentlich diskutiert

Das ›Bündnis SEZ-Quartier neu denken‹ lädt am 3. September zur öffentlichen Diskussion bei feldfünf

Im März diesen Jahres hat das Bündnis SEZ-Quartier neu denken die Diskussion über die Zukunft des SEZ mit einem Entwicklungsansatz befeuert, der als Ausgangspunkt die These setzt, dass der weit­gehende Erhalt des SEZ und der notwendige Wohnungsneubau auf dem Grundstück miteinander vereinbar sind.

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat das Büro 03 Arch. aus München mit der Weiterentwicklung des städtebaulichen Ansatzes des Bündnisses beauftragt. Andreas Garkisch und Verena Fridrich von 03 Arch. stellen die Ergebnisse dieser Plausibili­sierungs­studie nun erstmals öffentlich vor. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Vermeidung des Abrisses des SEZ, beide Ziele – der Neubau von bis zu 600 Wohnungen und die Umnutzung des SEZ-Bestandsgebäudes – beschleunigt erreicht werden könnten.

Damit richtet sich der Blick nun zunehmend auf die nächste Frage: Wie kann das SEZ selbst transformiert, neu genutzt und wieder zu einem öffentlichen Ort werden? Mit dieser Frage haben sich auch Studierende der FH Aachen und FH Erfurt während einer siebentägigen Sommer­akademie bei feldfünf im Metropolen­haus beschäftigt. Ihre Entwürfe nehmen die Verbindung von Bestands­erhalt und Wohnungs­bau als Ausgangs­punkt und entwickeln unterschiedliche Ideen für die Trans­formation des SEZ.

Die Ausstellung der Ergebnisse der Sommerakademie bildet damit den passenden Rahmen für die öffentliche Bündnissitzung. Zur Finissage werden die Arbeiten gemeinsam mit weiteren Entwürfen und Unter­suchungen zum SEZ gezeigt: Nach der Präsentation von 03 Arch. diskutieren Planerinnen, Hochschul­lehrende und Vertreter­*innen der Initiativen über die Ergebnisse und die nächsten Schritte für eine Transformation des SEZ.

Programm

Intro Projekte Sommerakademie
Prof. Heike Matcha, FH Aachen und Prof. Günter Barczik, FH Erfurt,

Präsentation der Plausibilisierungsstudie zum Bündnis-Ansatz
Andreas Garkisch, Verena Fridrich, 03 Arch., München

Podiumsdiskussion
Benita Braun-Feldweg, bfstudio-architekten / feldfünf im Metropolenhaus
Florian Köhl, fatkoehl architekten
Ariane Röntz, Professorin FB Landschaftsarchitektur, Universität Kassel Annett Lange, Bürgerinitiative SEZ für alle!
Magnus Hengge, Baustelle Gemeinwohl, Moderation

Termin: Donnerstag, 03.09.2026, 17:00 Uhr

Ort: feldfünf – Projekträume im Metropolenhaus Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8, 10969 Berlin

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Plakat Mietendemo 2026

Große Mietendemo am Wochenende

Die Wohnungskrise ist das vorherrschende Thema in der Berliner Stadtpolitik und dementsprechend auch der Hintergrund für das Handeln im Bereich der kooperativen Stadtentwicklung.

Am Samstag, 5. September ab 13 Uhr wird das ›Mietenwahnsinn Bündnis‹ der ›Berliner Mieterverein‹ und eine Vielzahl von Initiativen eine Demonstration in Berlin Mitte am Roten Rathaus zusammenbringen, um die verschiedenen Aspekte der „größten sozialen Frage“ vor der Berlin-Wahl präsent zu machen.

Auch das Bündnisprojekt ›Wohnungsnot durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen stoppen!‹ wird dabei sein und politische Lösungen einfordern, um die drohende Verdrängung von Hunderttausenden Mieter*innen zu verhindern.

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Cover Begleitbroschüre zur Ausstellung Baustelle Gemeinwohl – Kooperative Stadtentwicklung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, 2026–2026

Ausstellung zu 10 Jahre Kooperative Stadtentwicklung in Friedrichshain-Kreuzberg

Die Ausstellung „Baustelle Gemeinwohl – Koopera­tive Stadtentwicklung im Bezirk Friedrichs­hain-Kreuz­berg 2016–2026“ gibt erstmals einen umfas­senden Einblick in die Entwick­lung kooperativer Stadt­ent­wick­lung im Bezirk. Anhand von Projekten, Akteur*innen, Gemein­schafts­prozessen und stadt­politischen Themen zeigt sie, wie neue Formen der Zusammen­arbeit entstanden sind und welche Strukturen aufgebaut wurden, um die Heraus­forderungen einer wachsenden und sich verändernden Stadt gemeinsam zu bearbeiten.

Termin: Zu sehen nur noch bis 16. September.

Ort: Rathaus Kreuzberg, Foyer im 1. Stock, Yorkstraße 4-11, 10965 Berlin

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