Studentische Entwicklungsansätze fürs Baerwaldbad

„AUSBADEN.“ Ausstellung von Achitektur-Bachelor-Arbeiten in der StadtWERKSTATT Friedrichshain-Kreuzberg

Modell des Baerwaldbads

Nur eine Woche lang zugänglich! Vernissage mit Diskussion am Donnerstag, 10.4.2025 von 18:00 – 21:30 Uhr

An den Folgetagen geöffnet:
Mo. – Fr. 18:00 – 20:00 Uhr
Sa. – So. 14:30 – 18:30 Uhr


Ort: StadtWERKSTATT-FK auf dem Dragonerareal/Rathausblock Obentrautstr. 19-21, hinter dem Finanzamt Kreuzberg am Mehringdamm 10963 Berlin-Kreuzberg
Weitere Informationen

AUSBADEN. Ausstellungsplakat

Denkmalgeschützt und ungenutzt – wie kann die Zukunft aussehen?

Das Ensemble des Baerwaldbades der Ecke Baerwaldstraße/Wilmsstraße hat eine lange Geschichte hinter sich: Gebaut um 1900, 1917 mit einem zweiten Bad erweitert, 1945 stark beschädigt, 1951 verändert wiederaufgebaut und bis 2017 genutzt. Sehr viele Menschen, die in den letzten Jahrzehnten in Kreuzberg aufgewachsen sind, haben hier Schwimmen gelernt. Das Bad, die Schule, das Lehrerwohnhaus und die Kirche bilden ein denkmalgeschütztes Ensemble in Blockrandbebauung, das erhalten und neu genutzt werden soll.

Seit nunmehr acht Jahren ist das Bad aus finanziellen und bautechnischen Gründen geschlossen und droht zunehmend zu verfallen. Im Jahr 2023 wurde vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die Strategien zur Sicherung des Gebäudes und dessen Revitalisierung untersuchte. Der Prozess wird über die Baustelle Gemeinwohl Plattform transparent mit verschiedenen Beteiligungsformaten begleitet. Die Zukunft des Bades wird auf vielen Ebenen kontrovers und leidenschaftlich diskutiert.

Die Aktualität des Diskurses und seine exemplarische Bedeutung für viele denkmalgeschützte, innerstädtische Bestandsbauten mit ungewisser Zukunft waren der Anlass, die damit verbundenen Fragestellungen im Rahmen einer Bachelor-Thesis an die Studierenden der TU Berlin am Fachgebiet AIC Architecture + Innovative Construction zu stellen. Die gezeigten Entwürfe sind unabhängige Visionen der Studierenden, und sollen als Impulse für die weitere Entwicklung verstanden werden.