Gartenarbeitsschulen und Schul-Umwelt-Zentren sind eine besondere Art von „Schule“ und es gibt sie in (fast) jedem Berliner Bezirk. Hier unterrichten Lehrkräfte, Gärtnerinnen und Gärtner Hand in Hand im Grünen all das, was die Fülle eines Gartens hergibt. Kinder und Jugendliche können dort unter Anleitung Nutzpflanzen ökologisch anbauen, ernten und verarbeiten und lernen dabei etwas über die Lebewesen im Boden, in der Luft und im Wasser. Farben, Gerüche, Geräusche, Geschmäcker – alle Sinne werden angesprochen. Einige Gartenarbeitsschulen produzieren sogar das Saatgut und die Pflanzen für die Berliner Kita- und Schulgärten.
Diese Bildungseinrichtungen können auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken und sind seit 2016 ein fester Teil des Berliner Schulgesetzes. Die Angebote der Gartenarbeitsschulen umfassen darüber hinaus vielfältige Angebote zu Biodiversität, Klimawandel, nachhaltiger Ernährung und vieles mehr. Zudem werden Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten.