Nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew
Ein Wolf treibt im Wald sein Unwesen. Doch trotz der Warnungen des Großvaters öffnet Peter eines Morgens unbekümmert die Gartentür, geht an den See im Wald, spielt mit der Ente, spricht mit seinem Freund, dem kleinen Vogel. Dann hört man den tiefen, vibrierenden Klang der Hörner und ahnt: Der Wolf kommt. Dann ein lauter Beckenschlag, musikalischer Tumult und der Wolf hat die Ente verschlungen. Aber er ist noch immer gierig und hungrig.
Genau betrachtet, handelt es sich bei "Peter und der Wolf" um einen Thriller und um das musikalische Spiel mit der Lust an der Angst. Mit Peter gibt es einen positiven Helden, den in seiner Naivität nichts erschüttern oder ängstigen kann, während das Publikum die Gefahr sieht, hört und spürt. Die daraus entstehende Spannung mag einer der Gründe sein, weshalb Prokofjews musikalisches Märchen nach seiner Uraufführung 1936 so populär wurde.
Regie/Bühne: Harriet Maria Meining, Peter Meining
„Auf dem Programm im Theater an der Parkaue steht Sergej Prokofjews musikalisches Mini-Märchen ,Peter und der Wolf'. Aber weil das ausgezeichnete Performance Duo norton.commander.productions, bestehend aus Harriet Maria und Peter Meining, Regie führt, weist der Horizont hier von Beginn an über Klarinetten-Katzen, Querflöten-Vogel und Enten, die Oboe-Sound quaken, hinaus. […] Visuell ist der Abend State of the Art im Multimedia-Kosmos der Meinings - mittels Zeichentrick-Projektionen auf hölzernen Baumaufstellern und mit riesigen Tiermasken, hinter, denen sich die Schauspieler bewegen, wird eine fabelhafte, zweidimensionale Comic-Ästhetik geschaffen, die an die berühmten Illustrationen von Frans Haacken im berühmten ,Peter und der Wolf'-Kinderbuch von 1958 erinnern" (Tip Berlin)
Preise: ab 15,20 €