Die Partie in der SAP-Arena in Mannheim verlief anfänglich sehr ausgeglichen. Den Füchsen war der kräfteraubende Coup im Viertelfinale der Champions League gegen Ademar Leon aus Spanien zunächst nicht anzumerken. Dennoch wechselte Coach Dagur Sigurdsson häufig durch, um die Belastung seiner Spieler zu dosieren. Das wirkte sich indes etwas negativ auf den Spielfluss der Berliner aus. Als die Rhein-Neckar Löwen nach 22. Minuten beim 11:8 erstmals mit drei Toren Unterschied führten, nahm Sigurdsson eine Auszeit.
Wie so häufig fruchtete diese Maßnahme und die Füchse agierten bis zum Pausenpfiff wieder konzentrierter. Dennoch lagen sie mit einem Tor zurück. Zum Beginn der zweiten Hälfte gingen die Füchse plötzlich 22:20 in Führung. Das stachelte die Gastgeber jedoch an und sie schlugen zurück. Da die Berliner im Angriff einige Fehlversuche verzeichneten und Silvio Heinevetter nicht wie gewohnt glänzte, stand es nach 54. Minuten 29:26 für die Löwen. Die Berliner zeigten zudem Schwächen im Tempogegenstoß, so dass sie den Rückstand nicht mehr aufholten.

