Bereits am Dienstagnachmittag habe Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz deutschlandweit rund 2000 betroffene Filialen von der Schließung informiert. Am Mittwoch sollte die endgültige Liste veröffentlicht werden und der Räumungsverkauf beginnen. Von einzelnen Drogerien in der Region habe er noch keine Rückmeldung, sagte Splanemann. In Berlin gibt es laut Verdi derzeit 191 Filialen, in Brandenburg 128.
Wie viele der rund 1300 Arbeitsplätze durch die Filialschließungen wegfielen, sei noch nicht klar, betonte Splanemann. «Dazu wurde bisher keine Aussage getroffen.» Die Zahl richte sich auch danach, wie viele Beschäftigte künftig in einer Filiale arbeiten werden. Am Donnerstag wollen Schlecker-Beschäftigte am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrieren.

