BVG-Tarifstreit: Verdi rückt nicht von Forderung ab
In den festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Berliner Verkehrsbetriebe will die Gewerkschaft Verdi nicht von ihrer Forderung abrücken. Sie verlangt als Einkommensplus einen Inflationsausgleich mit «kleinem Plus obendrauf». Die Aufforderung der Arbeitgeber, nach einem neuen Tarifangebot vom Montag auch selbst neue Erwartungen zu formulieren, wies Verdi-Verhandlungsführer Lothar Andres am Mittwoch als absurd zurück. Die Tarifkommission hatte das Angebot des Kommunalen Arbeitgeberverbands (KAV) einstimmig abgelehnt und eine Schlichtung angeboten.
Am Samstag waren Beschäftigte in einen Warnstreik getreten. Foto: Britta Pedersen
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Der Vorschlag zu einem Schlichtungsverfahren sei dem KAV inzwischen offiziell unterbreitet worden, erklärte Andres. «Wir wollen nichts unversucht lassen, um den drohenden Arbeitskampf bei der BVG zu abzuwenden.» Der KAV ist aufgefordert, sich bis Freitag eindeutig zur Schlichtung zu positionieren. Bislang hat es in sieben Verhandlungsrunden keine Einigung für die 12 600 Beschäftigten gegeben, weil Verdi seine Forderung nach Einkommensverbesserungen nicht erfüllt sieht.
Quelle: dpa
Aktualisierung: Mittwoch, 22. Februar 2012 11:21 Uhr
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