Innovationslandkarte
Senatsverwaltung für Finanzen Berlin
| Behördenbezeichnung lang: | Senatsverwaltung für Finanzen Berlin |
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| Behördenbezeichnung kurz: | SenFin |
| Bezeichnung des Vorhabens lang: | Haushaltsdaten als Linked Open Data – Fünf-Sterne-Standard für einen Berliner Wissensgraphen |
| Bezeichnung des Vorhabens kurz: | Fünf-Sterne-Standard für Berlins Haushaltsdaten |
| Beschreibung des Vorhabens: |
Im April 2025 veröffentlichte die Senatsverwaltung für Finanzen die Haushaltsdaten im sogenannten Fünf-Sterne-Standard als Linked Open Data (LOD): https://berlin.github.io/lod-budget/. Damit wird ein semantisches Datenformat in der Verwaltung etabliert: offen, vernetzt, anschlussfähig. Es ermöglicht die organisations- und fachübergreifende Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Quellen. |
| Woraus ergab sich der Handlungsbedarf für die Durchführung des Vorhabens und was war Ihr Ziel?: | Mit der Open-Data-Strategie von 2023 hat der Berliner Senat das Ziel definiert, offene Daten künftig als Linked Open Data bereitzustellen. Unser Ziel war es, mit den Haushaltsdaten einen ersten, sichtbaren Umsetzungsschritt zu gehen. Gemeinsam mit der Staatskanzlei Schleswig-Holstein wurde ein semantisches Datenmodell für die Länderhaushalte entwickelt, um diese miteinander zu vernetzen. Damit wurde ein zentraler Grundstein für eine verlinkte, semantische Dateninfrastruktur im Land Berlin gelegt, die sowohl fach- als auch behördenübergreifend anschlussfähig ist. |
| Warum ist Ihr Vorhaben innovativ und welchen Nutzen/Mehrwehrt hat es ggf. für andere Verwaltungsbereiche?: | Durch den Einsatz offener Standards (RDF, OWL, Schema.org) wurden die Haushaltsdaten erstmals modelliert und semantisch beschrieben und lassen sich mit weiteren semantischen Datenquellen verknüpfen. Die Kombination aus offenen Standards und verknüpfbaren Inhalten ermöglicht die Bildung eines ressortübergreifenden Wissensgraphen: eine dynamisch vernetzte Datenlandschaft der Verwaltung – als Ressource für Analyse, Planung und Steuerung. Dies lässt sich auf viele weitere Verwaltungsdaten übertragen |
| Gab es besondere Meilensteine im Vorhaben über die Sie berichten möchten?: | Ein Meilenstein war die Modellierung der Haushaltsdaten und somit die Herausarbeitung der länderübergreifenden bzw. -spezifischen Komponenten sowie die Konvertierung der Daten in ein maschinenlesbares RDF-Format. Dies ebnete den Weg für die Skalierung des Vorhabens durch die Einbindung weiterer Datensätze. Darauf aufbauend wurde die Basis für einen ersten Berliner Wissensgraphen gelegt, indem die Haushaltsdaten nachvollziehbar mit weiteren Quellen der Berliner Verwaltung verknüpft wurden. |
| Welche Akteure waren an Ihrem Vorhaben beteiltigt oder davon betroffen?: | Intern wurde das Vorhaben im gesamten Projektverlauf in enger fachlicher Abstimmung mit dem Referat II B (Haushaltsgrundsatzreferat) umgesetzt. Am Projekt beteiligten sich außerdem behördenübergreifend die Staatskanzlei Schleswig-Holstein, die Open Data Informationsstelle (ODIS), das Berliner Open Data Portal (Berlin Online) und die Berliner Open Data Beauftragte. Als zusätzlicher externer Projektpartner war die Open Knowledge Foundation Deutschland (OKF) eingebunden. |
| Kategorie: | Kategorie 2 - Prozess- und Qualitätsmanagement und ressortübergreifende Zusammenarbeit |
| Haben Sie Ideen, wie man die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit Ihres Vorhabens sichern kann?: | Die Datengrundlage kann sowohl von der Verwaltung selbst als auch von Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft genutzt werden. Technische Standards und offene Lizenzen sichern die Wiederverwendbarkeit, eine Projektdokumentation den Wissenstransfer. Das Datenformat lässt sich in zukünftige Anwendungen (z.B. Triple Stores, Dashboards) integrieren und dient als Blaupause für weitere Linked Open Data-Vorhaben im Land Berlin. Denkbar sind Nutzungsmöglichkeiten wie, z.B. etwa KI-gestützte Analysen. |
| Wann wurde bzw. wird das Vorhaben beendet?: | 27.06.2025 |
| Einreichung: | Bewerbung Verwaltungspreis 2025 |
| Ansprechperson: | Julia Schabos |
| Straße_Hausnummer (Dienstsstelle): | Klosterstraße 59 |
| Postleitzahl: | 10179 |
| Telefon: | 0151 292 769 62 |