Innovationslandkarte
Polizei Berlin
| Behördenbezeichnung lang: | Polizei Berlin |
|---|---|
| Behördenbezeichnung kurz: | SenInnDS - Pol |
| Bezeichnung des Vorhabens lang: | Umsetzung des einheitlichen Fallbearbeitungssystems (eFBS) |
| Beschreibung des Vorhabens: | Das eFBS verfolgt den Ansatz der bundesweiten Vereinheitlichung von IT-Systemen innerhalb des Programms Polizei 20/20. Die Polizei Berlin ist (nach Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Bundeskriminalamt, Bundespolizei, Hamburg, Hessen) der achte Teilnehmer im eFBS. Mit Hilfe von eFBS können Daten zu komplexen Ermittlungs- und Strukturverfahren recherchier- und visualisierbar erfasst werden. Für Maßnahmen der operativen Auswertung stellt eFBS ein Hilfsmittel dar, welches insbesondere im Bereich der polizeilichen Sachbearbeitung ermittlungsbegleitend und -unterstützend eingesetzt werden kann und der Erkennung bzw. Aufhellung von Tat- und Täterzusammenhängen dient. |
| Woraus ergab sich der Handlungsbedarf für die Durchführung des Vorhabens und was war Ihr Ziel?: | Wesentliches Ziel des Vorhabens ist die Konsolidierung der Fallbearbeitungssysteme in den 16 Länderpolizeien und vier Bundesbehörden. Über das eFBS müssen Berliner Daten an den Polizeilichen Informations- und Analyseverbund (PIAV) angeliefert werden. Durch den zentralen Betrieb beim Bundeskriminalamt werden Synergien zur fachlichen Abstimmung genutzt und gleichzeitig die knappen Ressourcen in den Ländern geschont. |
| Warum ist Ihr Vorhaben innovativ und welchen Nutzen/Mehrwehrt hat es ggf. für andere Verwaltungsbereiche?: |
Es bietet zur Verhütung und Verfolgung von Straftaten folgenden Mehrwert: |
| Welche Akteure waren an Ihrem Vorhaben beteiltigt oder davon betroffen?: | Beteiligte der Polizei Berlin: Landeskriminalamt, Direktion Zentrale Service Informations- und Kommunikationstechnik, Justiziariat, Zentrales IT-Sicherheitsmanagement, sowie Informationssicherheitsbeauftragte, Polizeiakademie außerhalb: Bundeskriminalamt, Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport, Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Bundesministerium des Innern und für Heimat, T-Systems Information Services GmbH, rola Security Solutions GmbH |
| Kategorie: | Kategorie 2 - Prozess- und Qualitätsmanagement und ressortübergreifende Zusammenarbeit |
| Haben Sie Ideen, wie man die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit Ihres Vorhabens sichern kann?: | Die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit des eFBS resultiert aus der bundesländerübergreifenden Fortentwicklung. eFBS ist nicht nur ein ermittlungsunterstützendes IT-System. Es leistet Pionierarbeit im Kommunikationsverbund der Sicherheitsbehörden. Überholte Prozesse werden digitalisiert und fortan effizient gestaltet. Eine Datenerfassung mit automatisierter Übermittlung ersetzt schon jetzt zig Korrespondenzen mit wesentlich längerem Antwort-Zeit-Verhalten. |
| Wann wurde bzw. wird das Vorhaben beendet?: | 17.03.2022 |
| Einreichung: | Bewerbung Verwaltungspreis 2022 |
| Ansprechperson: | Herr Christian Haugk |
| Straße_Hausnummer (Dienstsstelle): | Alt-Moabit 5 |
| Postleitzahl: | 10557 |
| Telefon: | (030) 4664 909860 |