Aktuelle Sprache: Deutsch

Tänze fast vergessener Geister

»Es ist nun mal eine unverwüstliche Überzeugung, dass Liebe irdisch ist, bleibt und sein wird – denn der Tod kann nicht küssen.«

– Liddy Bacroff

Die interdisziplinäre Performance beginnt auf den Spuren der trans* Künstlerin und Sexarbeiterin Liddy Bacroff, die im Nationalsozialismus ermordet wurde. Die Hamburger Choreografin René*e Reith folgt jenen Geistern, die Besitz von einem ergreifen, jenen, die man selbst hinterlässt, und jenen, die rastlos zu einem zurückkehren, weil etwas unvollendet geblieben ist. »Tänze fast vergessener Geister« eröffnet dem Publikum einen Raum, in dem die eigenen Körper und Bewegungen zu Trägern von Erinnerung und Imagination werden. In einer interaktiven Performance verbindet René*e Reith und ihr Team zeitgenössischen Tanz und biografische Performance.

René*e Reith promoviert im Rahmen eines künstlerisch-wissenschaftlichen PhD Projektes an der MUK in Wien zu der Inszenierung von transness im zeitgenössischen Tanz und Performance. Auf der Bühne stehen Heinrich Horwitz, Géraldine Schabraque, Tubi Malcharzik und Alexander Hahne, deren performative Handschriften Tanz, Gesang und Performance zu einem vielschichtigen Erinnerungsraum verbinden. Sie alle sind Expert*innen ihrer Kunst und verfolgen seit mehreren Jahren durch ihre eigene trans Perspektive in Aktivismus, Bildung und Performance patriarchale und hegemoniale Strukturen zu kritisieren und gleichzeitig die Sichtbarkeit und Rechte von trans Personen zu stärken.

Künstlerische Leitung und Choreographie René*e Reith Co-Creation und Performance Alexander Hahne, Heinrich Horwitz, Tubi Malcharzik, Géraldine Schabraque Sounddesign und Komposition Katharina Pelosi Bühnen- und Kostümbild Malaika Friedrich-Patoine Lichtdesign Dennis Dita Kopp Texte Liddy Bacroff, Alexander Hahne, Heinrich Horwitz, Tubi Malcharzik, Géraldine Schabraque, Marie Simons, René*e Reith Dramaturgie Anna-Carolin Weber Dramaturgische Beratung Text Marie Simons Assistenz für Bühnen- und Kostümbild Chantal Börner Produktionsleitung, künstlerische Assistenz, Grafikdesign, Fotografie Jonas Mannherz

 

Eine Koproduktion von René*e Reith mit Kampnagel. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Zeit Stiftung Bucerius, der Claussen-Simon-Stiftung und der Hamburgische Kulturstiftung. In Kooperation mit dem Ballhaus Ost und dem Pathos Theater. Die Inszenierung ist Teil des künstlerisch-wissenschaftlichen Promotionsprojekts von René*e Reith an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

Tickets für diesen Termin buchen

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung.Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

Alle Termine und Tickets

2 von insgesamt 2 Terminen

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.