An zwei Tagen wird das künstlerische Programm des Festivals durch ein Programm aus Vorträgen und Gesprächen erweitert.
Wir beginnen am 24.06. mit einem Blick auf eine mögliche Zukunft und die Frage, wie eine „Post-Work“-Gesellschaft aussehen könnte – eine Welt also, in der Arbeit ganz anders organisiert ist und nicht mehr das Zentrum unserer Identität und Gesellschaftsorganisation bildet. Dazu haben wir Helen Hester eingeladen, die durch ihre Publikationen Xenofeminism (Polity, 2018), After Work: A History of the Home and the Fight for Free Time (mit Nick Srnicek, Verso, 2023) und Post-Work: What It Is, Why It Matters, and How We Get There (mit Will Stronge, Bloomsbury, 2025) weltweit Aufsehen erregt hat. Nach einer Key Note diskutiert sie mit den Künstler*innen Anajara Amarante und Olivia Hyunsin Kim darüber, wie Visionen für künstlerische Arbeiten in einer Post-Work-Gesellschaft aussehen könnten.
Am 25.06. sprechen die Philosophin und Autorin Amelia Horgan und Nicole Mayer-Ahuja, Soziologin und Autorin, in einem Key Note-Gespräch über die Realitäten unserer gegenwärtigen Arbeitswelten im Kapitalismus, über die zeitgenössische Klassengesellschaft und die Spaltungen, die Lohnarbeit mit sich bringt – und über das Potenzial widerständiger Faulheit und teilweise ungeahnte Allianzen.