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Mononoke

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Mononoke

Mononoke. So nennt man in Japan die Geister, die sich in Menschen einnisten und Flüche einschleppen. Takako, von Beruf Eisenwarenkauffrau, hat so einen abbekommen. Sie arbeitet im Vertrieb, verkauft Eisenkannen aus jahrhundertealter japanischer Handwerkskunst und legt sich abends ein Eisenei ins Teewasser. Sie trinkt den Tee und hat anschließend mit dem vom Wasser gewärmten Ei Sex. Und auch wenn sich das schön anfühlt, weiß Takako, dass etwas nicht stimmt. Eine Wahrsagerin verrät ihr, was sie plagt: Ein Fluch liegt auf ihr, der Fluch ihres Vaters, der verschwand, als sie ihre erste Periode bekam. Was dann beginnt, ist Takakos Versuch, sich von allem zu befreien, was ihr so ungefragt mitgegeben wurde. Eine surreale Heldinnenreise durch eine Welt, die bevölkert ist von Göttern, Puppen und Eisenwaren, von uralten Mythen und endlosen Verkaufsgesprächen. Die japanische Autorin und Regisseurin Satoko Ichihara gehört zu den wichtigsten Stimmen einer neuen, feministischen Generation von Theatermacher*innen. 2020 wurde sie mit dem Kishida Kunio Drama Award ausgezeichnet, dem bedeutendsten Theaterpreis Japans. Sie inszeniert mit einem genauen, unbestechlichen Blick auf die banalen und monströsen Zumutungen des Alltags, auf Körper, die sich in einer Welt behaupten müssen, die sie gleichzeitig formt, verwertet und wegwirft.Für ihre erste Arbeit an der Volksbühne hat Ichihara die in Berlin lebende, südkoreanische Künstlerin Mire Lee als Bühnenbildnerin eingeladen, deren faszinierend lebendig wirkende Skulpturen sonst Museen bespielen. Gemeinsam mit der Kostümbildnerin Belle Santos schöpft Ichihara aus der japanischen Puppenspieltradition Bunraku und treibt sie in die Gegenwart: Körper, die mit Puppen verwachsen sind, Fleisch, das aus Eisen wächst, und Götter, die man besser nicht verärgert.HinweisWir empfehlen ein Mindestalter von 16 Jahren für den Besuch der Aufführung.Information zum InhaltBitte beachtet: Mononoke enthältSexualisierte GewaltPornografische BilderAbleistische Darstellung

Künstler/Beteiligte: Gro Swantje Kohlhof (mit), Rosa Lembeck (mit), Julia Riedler (mit), River Roux (mit), Youka Snell (Live-Musik), Gwentsche Kollewijn (Puppenspiel), Akira Schroth (Puppenspiel), Maria Vittoria Zinoni (Puppenspiel), Satoko Ichihara (Text, Regie), Otone Sato (Übersetzung aus dem Japanischen), Mire Lee (Bühne), Belle Santos (Kostüm, Puppendesign), Kevin Sock (Licht), Adam Kaplan (Videodesign), Youka Snell (Komposition, Sounddesign), Ville Haimala (Entwicklung der Stimme von Monoprix / Erzähler), Sebastian Kawanami-Breu (Probendolmetscher), Helena Eckert (Dramaturgie), Lara Weidemann (Regieassistenz), Hyeonsu Jung (Bühnenbildassistenz), Jasmin Knitter (Kostümassistenz), Maria Bergel (Inspizienz), Elisabeth Zumpe (Soufflage), Jannes Radewald (Regiehospitanz), Maïa Godin Hadji-Lazaro (Dramaturgiehospitanz), Sofía Loose Martínez de Castro (Bühnenbildhospitanz), Daniel Timmler (Kostümhospitanz)

Alternative Veranstaltungen

Die Nacht der 1000 Biere - Mädchenname Mademann mit den LimboBoys

Wir werden EIN! TAUSEND! BIERE! SAUFEN! Nie war es schlauer dumm zu gehen. Mädchenname Mademann laden ein zu ihrem Album-Release und präsentieren euch endlich den köstlichen Punk, den sie die letzten 10 Jahre gekocht haben. Als Vorspeise servieren die... mehrzu: Die Nacht der 1000 Biere - Mädchenname Mademann mit den LimboBoys

Termin:
Samstag, 24. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Ort:
Lido
Adresse:
Cuvrystraße 7, 10997 Berlin-Kreuzberg
Preis:
ab 21,84 €

Alles Mögliche

“Alles Mögliche” ist ein spielerisches Happening, das Chaos und Konzeptkunst vereint: Alles ist erlaubt – solange es vorher angekündigt wird. So entsteht ein lebendiges, unvorhersehbares Theatererlebnis, das Regeln hinterfragt, Gemeinschaft neu verhandelt... mehrzu: Alles Mögliche

Termin:
Samstag, 24. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Ort:
HAU Hebbel am Ufer - HAU1
Adresse:
Stresemannstraße 29 A, 10963 Berlin-Kreuzberg
Preis:
ab 22,00 €

The Game We Knew but Didn’t Play

Können wir den Moment erkennen, in dem wir eine Grenze nicht überschreiten, nicht zustimmen oder nicht wegsehen sollten? Können wir dem Spiel der Zensur widerstehen, es überleben, stören oder unterlaufen? Und wann beginnen diese Strategien, genau jenes... mehrzu: The Game We Knew but Didn’t Play

Nächster Termin:
The Game we knew, but didn’t Play
Termin:
Samstag, 24. Oktober 2026, 20:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Ballhaus Ost
Adresse:
Pappelallee 15 A, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg
Preis:
ab 11,00 €

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