Aktuelle Sprache: Deutsch

Kuttner: Doomscrolling und Videoschnipsel

Jürgen Kuttner, Foto: Thomas Aurin – Person steht mit Mikrofon auf Bühne, trägt dunkles Hemd und Jeans, Papier in der linken Hand, neutrale Mimik, dunkler Hintergrund.

Jürgen Kuttner, Foto: Thomas Aurin – Person steht mit Mikrofon auf Bühne, trägt dunkles Hemd und Jeans, Papier in der linken Hand, neutrale Mimik, dunkler Hintergrund.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Ein Mann steht mit Mikrofon vor einer Leinwand und zeigt kurze Film- und Fernsehausschnitte. Er setzt die Schnipsel gegeneinander, unterbricht, kommentiert, stellt überraschende Zusammenhänge her und benutzt das historische Material, um – live on stage – über Politik, Gesellschaft, Ost und West, Geschlechterbilder, Generationskonflikte, Medien, Zeitgeist und deutsche Mentalitätsgeschichte zu sprechen. Zuweilen kommen illustre Gäste hinzu, um Kuttners boomer- und teutonenzentrische Weltsicht auf kongeniale Art zu konterkarieren. Der Unterhaltungswert dieser mit absurden Videofetzen garnierten Wortkaskaden ist mindestens ebenso groß wie ihr Erkenntnisgewinn. Kuttner selbst bezeichnet das 1996 erstmals in der Volksbühne präsentierte Format, das sich seither immer neuen Fragestellungen widmet, als Mischung aus „Kulturkritik, Philosophie und reinem Nonsens“. Und viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.Mit Jürgen Kuttner und André MeierAm 21. Dezember wird Lena Brasch zu Gast sein. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen.

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung. Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.