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I AM NO BUTTERFLY

live animistic painting & post-rock

Verfärbter menschlicher Kopf mit roter Flüssigkeit. Hände mit farbigem Fleck bedeckt, halten dunklen Gegenstand darüber. Dunkle und violette Umgebung.

– Verfärbter menschlicher Kopf mit roter Flüssigkeit. Hände mit farbigem Fleck bedeckt, halten dunklen Gegenstand darüber. Dunkle und violette Umgebung.

I AM NO BUTTERFLY ist eine multidisziplinäre Live-Performance, die sich zwischen Zärtlichkeit und Gewalt, Anziehung und Widerstand, Freude und Trauer bewegt, in einem gemeinsamen Moment, der durch Malerei, Musik und der Präsenz des Publikums geprägt wird.

Ausgangspunkt ist das gleichnamige Gedicht von Sinem Vardar. Es erforscht das menschliche Verlangen, trotz Schuld, Gewalt und Zerstörung mit Liebe und Zärtlichkeit gesehen zu werden – und die Sehnsucht, unschuldig sehen zu können wie ein Schmetterling, und dabei doch an die menschliche Existenz gebunden zu bleiben.

Auf einer großen Leinwand, die auf dem Boden liegt, malt Vardar mit ihren Händen und arbeitet mit Tinte, Wasser und Gegenständen. Ihr Malprozess wird von Impuls und Instinkt getragen und bewegt sich innerhalb einer grundlegenden Choreografie und Symbolik, die im Gedicht und in ihrer Malmethode verwurzelt sind, die sie als „abstract animistic expressionism“ bezeichnet. Dabei verändert sie das Bild kontinuierlich, ohne einer vorhersehbaren Abfolge zu folgen, und bleibt im Austausch mit der Musik. Ruhige, konzentrierte Bewegungen treffen auf gewaltsame, kraftvolle Intensität.

Cevat Barış Yılmaz spielt ein atmosphärisches, vom Post-Rock inspiriertes Set, das Vardars Gedicht musikalisch interpretiert und zugleich unmittelbar auf das Geschehen auf der Leinwand reagiert – mit E-Gitarre, Loop-Pedalen und elektronischen Klängen.

Beide Künstler*innen arbeiten mit dem, was im Moment geschieht, und lassen emotionale Intensität entstehen, sich aufbauen, ausbrechen, verwandeln und durch den Raum strömen.

Cevat Barış Yılmaz ist ein in Berlin lebender Musiker und Produzent, der atmosphärische, vom Post-Rock inspirierte Klangwelten mit E-Gitarre, Loop-Pedalen und elektronischen Klängen erforscht.   spotify

Sinem Vardar ist eine autodidaktische Malerin und Dichterin und lebt in Berlin. Sie malt mit den Händen und arbeitet mit Tinte und Wasser auf Leinwand, die horizontal auf dem Boden liegt, mit einer von ihr entwickelten Methode, die sie abstract animistic expressionism nennt. Geleitet von Intuition und Impuls erzeugt sie ein kontrolliertes Chaos auf der Leinwand und lässt Emotionen und das Unterbewusste in der Spannung zwischen Zerstörung und Schöpfung an die Oberfläche treten.

Auf die intuitiven Malsitzungen folgen Phasen der Reflexion und weitere Eingriffe in die Arbeiten. In ihrem literarischen und visuellen Schaffen erforscht sie die Human Condition, Trauer und Gewalt durch symbolische und psychoanalytische Perspektiven. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen dem Unbewussten und dem Bewussten, zwischen Realität und Illusion sowie zwischen Mensch und Tier.

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