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Fräulein Else

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Fräulein Else

Frei nach Arthur Schnitzler

Foto: Marcel Urlaub – Person in schwarzem Mantel haengt an einem Seil und einem Kronleuchter mit Kerzen, vor dunklem Hintergrund.

Foto: Marcel Urlaub – Person in schwarzem Mantel haengt an einem Seil und einem Kronleuchter mit Kerzen, vor dunklem Hintergrund.

Ein Brief aus Wien, eine unmögliche Forderung, eine Entscheidung, die keine ist, und eine junge Frau, die anfängt zu begreifen, was die Welt von ihr will. Leonie Böhm und Julia Riedler bringen Arthur Schnitzlers Else ins Heute. 1924 erstmals erschienen, ist Arthur Schnitzlers Novelle Fräulein Else auch ein Jahrhundert später eine scharfsinnige Analyse über Machtmissbrauch. Nun kommt Julia Riedler ins Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und bringt ihr Ausnahmestück mit.Ein Expressbrief aus Wien zerstört Elses Urlaub. Ihre Mutter fleht: Der Vater hat sich verspekuliert, schon wieder, 30.000 Gulden werden gebraucht, sofort. Else soll den reichen Kunsthändler Dorsday um das Geld bitten und ihren Vater damit vor dem Gefängnis retten. Dieser Dorsday – älter, reicher und sich seiner Macht bewusst – ist bereit zu helfen. Er hat nur eine Bedingung: Er möchte Else eine Viertelstunde lang nackt betrachten.Schnitzler hat die Geschichte als konsequenten, ununterbrochenen Gedankenfluss aus der Innensicht einer jungen Frau geschrieben, die in Echtzeit begreift, was mit ihr passiert. Leonie Böhm und Julia Riedler haben diesen Bewusstseinsstrom gemeinsam auf die Bühne gebracht und ihn im Dialog mit der Gegenwart weitergedacht: Als Solo von unglaublicher Nähe, das die Fragen, die Else an die Gesellschaft hat, genauso laut im Heute klingen lässt wie vor hundert Jahren. Denn was Else damals erlebt, passiert noch immer.Julia Riedlers und Leonie Böhms am Volkstheater Wien entwickelte Fräulein Else ist eine der aktuell meist besprochenen Inszenierungen des deutschsprachigen Theaters. Für die Rolle der Else wurde Julia Riedler zur Schauspielerin des Jahres 2025 gewählt und Leonie Böhm für die beste Regie ausgezeichnet. Die Inszenierung gewann den Nestroy-Preis, wurde zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen und ist neben Berlin weiterhin auch in Wien, Köln und München zu sehen.

Künstler/Beteiligte: Julia Riedler (mit), Leonie Böhm (Konzept), Julia Riedler (Konzept), Leonie Böhm (Regie), Belle Santos (Bühne, Kostüm), Helena Eckert (Outside Eye), Matthias Seier (Dramaturgie)

Alternative Veranstaltungen

2027 kann kommen – Martensteins beste Kolumnen - Komödie am Kurfürstendamm im Ernst-Reuter-Saal

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Nächster Termin:
2027 kann kommen – Martensteins beste Kolumnen
Termin:
Sonntag, 27. Dezember 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Komödie im Ernst-Reuter-Saal connect
Adresse:
Eichborndamm 215, 13437 Berlin-Reinickendorf
Preis:
ab 45,80 €

Schlachtplatte

Die Jubiläumstour – Schlachtplatte wird 20! 20 Jahre und kein bisschen leise! Die legendäre Schlachtplatte ist wieder da: Der Kölner Kabarettist Robert Griess hat wie jedes Jahr drei großartige Kolleginnen und Kollegen um sich geschart, um aus all den... mehrzu: Schlachtplatte

Nächster Termin:
Die Endabrechnung 2026
Termin:
Sonntag, 27. Dezember 2026, 20:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Die Wühlmäuse
Adresse:
Pommernallee 2-4, 14052 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 33,00 €

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