»Epiclogue« präsentiert Anfänge, Erzählungen, Geschichten und formt neue Mythen. Die Tänzer*innen Jonathan Ibsen und Bjørk-Mynte Paulse erobern Raum für den queeren Körper – stark, sichtbar und dominant. Die Performance fragt, was es bedeutet – oder kostet –, sich Raum zu nehmen, der anderen selbstverständlich zugestanden wird. Aus den Perspektiven einer trans Frau of Color und eines weißen schwulen Mannes hinterfragen sie die Welt, in der sie leben, und stellen Fragen zu Geschlecht, Sexualität und Identität in einen größeren Kontext. Indem sie die Rolle des Verletzlichen ablehnen, entwerfen Køteren og Terrieren eine spekulative Realität, in der dominante Normen nicht mehr existieren. Sie suchen nach Möglichkeiten im Spannungsfeld zwischen dem, was ist, und dem, was hätte sein können. In »Epiclogue« entstehen intime Begegnungen, in denen Körper durch Liebe, Fürsorge und Vertrauen zueinander Mut und Willen finden.
Kjøteren og Terrierens künstlerisches Interesse gilt der Herausforderung und Hinterfragung gesellschaftlicher Normen. Mit Neugier und einer ungefilterten Ästhetik nähern sie sich Fragen, die uns alle betreffen – auf ungebändigte Weise. Ihr Ziel ist es, durch Choreografie und die Inszenierung unserer Realität zu begeistern, herauszufordern und Dialoge anzuregen.
Idee, Choreografie, Performance Bjørk-Mynte Paulse, Jonathan Ibsen Bühnenbild, Licht, Kostümdesign Chrisander Brun Musik Fredrik Petrov Dramaturgie Sodja Lotker Technische Leitung Chrisander Brun
Eine Produktion von Køteren og Terrieren in Koproduktion mit Bærum Kulturhus, DansIT und BIT Teatergarasjen. Gefördert durch Kulturrådet – Fri scenekunst, dans, komponering og produksjon av musikk, Statens Kunstfond, Fritt Ord, Oslo Kommune, FFUK, Augustinus Fonden und Nordisk Kulturfond. Mit Unterstützung durch MARC, Dansens Hus med koreografilaboratoriet, Godsbanen med Åbne Scene, Stamsund Teaterfestival und Illu-Science and Art.