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Chatbot Challenge

Interrobang

Chatbots sind Theatermaschinen: sie führen lebendige Dialoge, sie schlüpfen in Rollen, sie zeigen und erzeugen Gefühle.In “Chatbot Challenge” treten zwei Performerinnen und ein Creative Coder mit Chatbots und anderen KI-Systemen gemeinsam auf die Bühne. Sie gehen der Frage nach: wie viel Theater steckt eigentlich in KI und wie viel KI-Theater haben Menschen bereits verinnerlicht? Ausgehend von der Grundsituation des Theaters – dem Live-Auftritt vor einem Publikum – beginnt eine intime Begegnung mit globalen KI-Systemen, ihren Möglichkeitsräumen und Verblendungsstrategien. Was passiert, wenn KI-Systeme Zugriff bekommen auf Video, Sound, Bühne, Licht, den Körper der Spieler*innen und die Reaktionen der Zuschauer*innen? Sind Chatbots die besseren Performer*innen? Und wie viel Arbeit steckt hinter ihrer Rolle?“Chatbot Challenge” verhandelt exemplarisch die gesamtgesellschaftlichen Fragen und Herausforderungen der gegenwärtigen KI-Zeitenwende und untersucht dabei auch die Produktionsverhältnisse hinter der KI-Illusion.

ca. 90 Min.

Künstler/Beteiligte: Lea Goebel (Dramaturgie), Anna Krauß (Dramaturgie), Lara Domke (Mitarbeit Dramaturgie), Manus Nijhoff (Creative Coding), Florian Fischer (Creative Coding), Theresa Reiwer (Bühnenbild und Video), Alexandre Silveira (Video), Birke van Maartens (Kostüm), Friedrich Greiling (Musik), Jürgen Fehrmann (Grafik), Julia Elger (Grafik), Dirk Lutz (Technische Leitung und Lichtdesign), ehrliche arbeit (Produktionsleitung), Sandra Klöss (Produktionsleitung), Jack Willenbacher (Company Management & Kommunikation), Jack Willenbacher (Social Media), Selma Böhmelmann (Social Media), Tina Ebert (Öffentlichkeitsarbeit), Interrobang (Konzept), Till Müller-Klug (Stückentwicklung), Christiane Kühl (Stückentwicklung), Nina Tecklenburg und Team (Stückentwicklung), Christiane Kühl (Performance), Nina Tecklenburg (Performance), Lara Domke (Performance), Künstliche Intelligenzen (Performance)

In dieser Performance kommen schnelle Bildwechsel und stroboskopähnliche Effekte vor. Es werden diskriminierende Stereotype wie Sexismus, Rassismus und Ableismus thematisiert, die durch KI-Technologie reproduziert werden können. Da die KI live während der Aufführung zum Einsatz kommt, ist der genaue Verlauf unvorhersehbar. Diskriminierende Darstellungen werden von den Performer*innen spontan kommentiert. Es gibt kurze Szenen mit Publikumsinteraktion, wobei ein Foto des Publikums aufgenommen, projiziert und von der KI verändert wird. Alle personenbezogenen Daten werden nach der Vorstellung gelöscht.

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