BiberAmt
Wir laden herzlich ein, das BiberAmt zu besuchen – eine spekulative öffentliche Behörde, die untersucht, was es bedeuten könnte, in einem Berlin zu leben, das Wasser hält statt ableitet, Feuchtgebiete wachsen lässt und Biber im Stadtalltag willkommen heißt.
Ein Amt, das sich mit der Frage auseinandersetzt, was es bedeutet, in einer von Wasser, Wildheit und Bibern geprägten Stadt zu leben. Das „BiberAmt” ist eine spekulative öffentliche Behörde. Sie untersucht, was es bedeutet, in einem Berlin zu leben, in dem Wasser zurückgehalten statt abgeleitet wird, in dem Feuchtgebiete sich ausdehnen dürfen und in dem Biber Teil des städtischen Alltags sind.
Die Besucher:innen sind eingeladen, im Amt als temporäre Aushilfe mitzuwirken. Sie finden offene Akten und laufende Verwaltungsaufgaben vor, die sich auf überflutete Wege, Lebensraum Konflikte, angeknabberte Bäume und ähnliche Situationen beziehen. Sie können Akten einsehen, Karten mit Anmerkungen versehen, mögliche Maßnahmen diskutieren, eingehende Post sortieren oder die tägliche Arbeit des Amtes miterleben.
Neben den Arbeitsalltag im BiberAmt, wird es auch eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen -The Wet, The Wild, and The Weird – geben, bei denen Besuchende, Forschende, Fachleute und Künstler*innen zusammenkommen, um bestimmte Fragen zu erörtern, die sich aus der laufenden Arbeit der Behörde ergeben.Teils Arbeitsplatz, teils Archiv, teils Kunstinstallation und teils öffentliche Schnittstelle: Das BiberAmt lädt Besucher dazu ein, eine Institution zu betreten, die lernt, mit mehr Wasser, mehr Wildtieren und einer größeren ökologischen Komplexität zu leben.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 16 bis 20 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr
Laufzeit: Do, 06.08.2026 bis Do, 20.08.2026
Findet hier statt:
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