Das unabhängige Performance-Festival, das vom Choreografen und Kulturveranstalter Manuel Meza produziert wird, kehrt im Mai 2026 mit seiner nächsten Ausgabe zurück. Seit 2023 hat sich das Festival zu einer unterstützenden Plattform für Tänzer*innen und Choreograf*innen entwickelt, deren Stimmen in der institutionalisierten Performance-Welt oft übergangen werden. Im Gegensatz zu vielen groß angelegten Kulturveranstaltungen ist „Against the Grain“ selbstorganisiert und erhält keine Fördermittel – ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und das Engagement der Tanzszene in Berlin.
Das Festival wurde von Künstlern für Künstler von Grund auf aufgebaut und schafft Raum für experimentelle, dringliche und radikal inklusive Arbeiten. Im Kern setzt sich „Against the Grain“ für Vielfalt, Sichtbarkeit und Gerechtigkeit ein. Das Festival räumt den Arbeiten von POC, queeren, trans, nicht-binären und marginalisierten Künstler*innen Vorrang ein und hebt den Reichtum und die Notwendigkeit von Perspektiven hervor, die konventionelle Tanznarrative hinterfragen. Jede Ausgabe bringt aufstrebende und etablierte Stimmen in einem Abend mit Kurzstücken zusammen, die die Vielfalt der Erfahrungen widerspiegeln, die die heutige Landschaft des zeitgenössischen Tanzes und der Performance prägen.
In diesem Jahr werden Werke von Billie Bryerton, Marcel Casablanca, Arturo Lugo, Aisha Samat, Roque Vargas und Ann Francis Ang mit Cristina Buenaflor und Joy Alpuerto Ritter präsentiert.