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Undine geht

Von Ingeborg Bachmann

  • Person in blauem Kleid hebt orange Stoff; daneben Hände auf Klavier mit buntem, wasserartigem Effekt; im Hintergrund Bücherregal und Kunst.

    – Person in blauem Kleid hebt orange Stoff; daneben Hände auf Klavier mit buntem, wasserartigem Effekt; im Hintergrund Bücherregal und Kunst.

  • Verschwommene Nahaufnahme eines Gesichts hinter transparentem, rissigem Glas, durchzogen von leuchtenden Linien.

    – Verschwommene Nahaufnahme eines Gesichts hinter transparentem, rissigem Glas, durchzogen von leuchtenden Linien.

Anlässlich des einhundertsten Geburtstags der Dichterin Ingeborg Bachmann. Ein Monodrama mit Piano, live und mit frei assoziierten Wasserprojektionen.

"Undine geht " ist eine Abrechnung des mythischen Wasserwesens mit der Menschheit und den patriarchalen Geschlechterverhältnissen.

Die Anziehung und Abstoßung, die Sehnsucht und wiederholte Enttäuschung, Nähe und Distanz, Bewunderung und Verachtung für den Mann an sich, wechseln einander ab und erreichen in der Sprachmelodie den Sog einer ständigen Wellenbewegung. Das Fließen des Wassers wird zur möglichen Reinwaschung – eines Neubeginns.

Regie/Schauspiel/Performance: Juliane Meyerhoff, Komposition/Klavierimprovisation: Nicola Grüning, Projektionen: Heinz-Hermann Jurczek

Lichttechnik: Torsten Gardei

Gefördert vom Kulturbeirat Charlottenburg-Wilmersdorf

Aufführungsrechte bei Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin,

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