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Tales not told

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Anadolu Quartet Europe

Tales not told – Sechs Skelettdarsteller*innen halten und betrachten ein aufgeschlagenes Buch mit tanzenden Skeletten. Alle wirken fröhlich und musizieren.

Tales not told – Sechs Skelettdarsteller*innen halten und betrachten ein aufgeschlagenes Buch mit tanzenden Skeletten. Alle wirken fröhlich und musizieren.

In Tales Not Told erzählt das Streichquartett Anadolu Quartet Europe zusammen mit dem Illustrator Ernesto Herrera Ortez und der Sängerin und interkulturellen Moderatorin Gamze Karaca von MusikerInnen und Völkern, die verfolgt, vertrieben, zensiert oder in ihrem Wirken nie wirklich anerkannt wurden. Das einstündige Programm beinhaltet Stücke in Sprachen wir Kurmanci, Zazaki, Türkisch, Lazisch, Ladino, Arabisch und Armenisch. Zwischen den Stücken erzählt Gamze Karaca in kurzen Geschichten von diesen MusikerInnen und Völkern, webt in ihren Erzählungen aber auch die Lebensgeschichten des Quartetts auf der Bühne ein, die selbst ihre Länder verlassen haben oder Kinder von Einwanderinnen sind.

Um dem Publikum auch einen visuellen Zugang zu den Inhalten zu bieten, zeichnet der Illustrator Ernesto Herrera Orta Live auf der Bühne Bilder zu den Geschichten, welche mit einem Beamer an die Wand projiziert werden. Dies macht das Programm auch zu einem kurzweiligen Erlebnis für jüngeres Publikum.

Entstanden ist Tales Not Told mit Unterstützung des Berliner Senats für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen des sogenannten IMPACT-Programms. Dies fördert insbesondere solche Kunstformate, die verschiedene Kulturen integrieren können, aber auch Barrieren für Menschen mit Einschränkungen abbauen. Deswegen moderiert Gamze Karaca auch für Menschen mit Sehbehinderung und beschreibt die visuellen Inhalte.

Das Anadolu Quartet wurde von dem Geiger und Musiker Ahmet Tirgil in der Türkei gegründet. Das Streichquartett ist bekannt für die Interpretation anatolischer Volkslieder mit klassischen Instrumenten und tourt regelmäßig mit verschiedenen GastmusikerInnen durch die Türkei. Teil des Anadolu Quartet Europe sind außerdem die Geigerin Dorotheé Royez, die Bratschistin Theresa Burggaller und die Cellistin Zeynep Akdil.

Die Vorstellung am 7. November 2026 um 16 Uhr ist für junge Menschen ab 8 Jahren geeignet!

Die Aufführungen werden gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick im Rahmen des Integrationsfonds – bezirklichen Nachbarschaftsprogramms aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. Herzlichen Dank!

Alternative Veranstaltungen

Das letzte Band mit Christian Redl

Fast alle großen Schauspieler haben sich auf dem Zenit ihrer Karriere an diesen Text gewagt: unvergessen Fritz Kortner und Ulrich Wildgruber. Und in Hamburg zuletzt bei uns: Otto Sander vor fast 20 Jahren. Jetzt wagt sich Christian Redl an Becketts „Krapp“.... mehrzu: Das letzte Band mit Christian Redl

Termin:
Freitag, 06. November 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Renaissance-Theater Berlin
Adresse:
Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 42,89 €

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