Bearbeitetes Foto der Kolonialausstellung 1933 in Berlin – Innenansicht einer Ausstellungshalle mit Palmen, einer Afrikakarte und Schildern zur Kolonialgeschichte.
© Staatliche Museen zu Berlin / © Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Historisches Archiv (VI.2 D 072), Foto: Paul Lieberenz
Wie können verschiedene Formen der Erinnerung in respektvoller gegenseitiger Wahrnehmung zusammen existieren? Die Performance „Remembering Across Borders“ und ein Gespräch zum gleichnamigen Projekt nähern sich dieser Frage auf unterschiedliche Weise.
Die Performance thematisiert kreativ, musikalisch und partizipativ, dass Erinnerung kein Nullsummenspiel ist. Ausschlüsse oder das Ausspielen von Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus führen in eine Sackgasse. „Remembering Across Borders“ schlägt neue Wege vor, die das Erinnern an Kolonialismus und Holocaust universalistisch und solidarisch denken und dabei auch die deutsche Gesellschaft in der Gegenwart nicht vergessen.
Im Gespräch wird das Projekt mit seinen Beteiligten vorgestellt. Afrodeutsche und jüdische Stimmen kommen dabei zu Wort und machen Erfahrungen, Verbindungen und Spannungsfelder des Erinnerns sichtbar.
- kostenfrei
- Deutsch
- Mechanische Arena im Foyer
- Teil von: SPÄTI
Treffpunkt: Mechanische Arena im Foyer