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Serotonin

„Ich war eindeutig nur ein Weichei, ein trauriges und unbedeutendes Weichei, das obendrein noch alt wurde“, so die lapidare Bestandsaufnahme von Florent, einem mittelalten, weißen Mann in der Krise. Von seiner Tätigkeit im Landwirtschaftsministerium und der gefühlskalten Paar-Beziehung mit einer jüngeren Frau ist er nur noch angewidert.
Tief unglücklich sieht er einen letzten Ausweg darin, sein Verschwinden zu inszenieren. Er kündigt Job und Wohnung, um sich in seinem Geländewagen auf eine Winterreise durch das ländliche Frankreich zu begeben und nach den Ursprüngen seines Scheiterns zu suchen. Die entscheidende Rolle dabei kommt der Erinnerung an die Liebe seines Lebens zu, die er durch ein kurzes Sexabenteuer selbst zerstört hat. Und auch die Wiederbegegnung mit einem alten Freund, einem Landwirt, dessen Hof durch die internationalen Welthandelsströme ruiniert wurde, lässt Florent erkennen: Die Glücks- und Freiheitsverheißungen des entfesselten Individualismus sind nichts als Schimären, die uns Menschen nur in Einsamkeit und Verlorenheit treiben.

Michel Houellebecq, der als der wichtigste wie umstrittenste Schriftsteller Frankreichs gilt, erzählt gewohnt provokativ, mit entlarvend komischer Selbstironie und großer Traurigkeit von einer tiefgreifenden Krise der westlichen Zivilisation, die an dem Verlust von Liebe zugrunde geht.

Regie führt Sebastian Hartmann, der für seine maßgeblichen, entschiedenen ästhetischen Zugriffe u.a. mit vier Einladungen zum Berliner Theatertreffen ausgezeichnet wurde.

Regie & Bühne: Sebastian Hartmann
Licht: Lothar Baumgarte

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Serotonin

„Ich war eindeutig nur ein Weichei, ein trauriges und unbedeutendes Weichei, das obendrein noch alt wurde“, so die lapidare Bestandsaufnahme von Florent, einem mittelalten, weißen Mann in der Krise. Von seiner Tätigkeit im Landwirtschaftsministerium und der gefühlskalten Paar-Beziehung mit einer jüngeren Frau ist er nur noch angewidert.
Tief unglücklich sieht er einen letzten Ausweg darin, sein Verschwinden zu inszenieren. Er kündigt Job und Wohnung, um sich in seinem Geländewagen auf eine Winterreise durch das ländliche Frankreich zu begeben und nach den Ursprüngen seines Scheiterns zu suchen. Die entscheidende Rolle dabei kommt der Erinnerung an die Liebe seines Lebens zu, die er durch ein kurzes Sexabenteuer selbst zerstört hat. Und auch die Wiederbegegnung mit einem alten Freund, einem Landwirt, dessen Hof durch die internationalen Welthandelsströme ruiniert wurde, lässt Florent erkennen: Die Glücks- und Freiheitsverheißungen des entfesselten Individualismus sind nichts als Schimären, die uns Menschen nur in Einsamkeit und Verlorenheit treiben.

Michel Houellebecq, der als der wichtigste wie umstrittenste Schriftsteller Frankreichs gilt, erzählt gewohnt provokativ, mit entlarvend komischer Selbstironie und großer Traurigkeit von einer tiefgreifenden Krise der westlichen Zivilisation, die an dem Verlust von Liebe zugrunde geht.

Regie führt Sebastian Hartmann, der für seine maßgeblichen, entschiedenen ästhetischen Zugriffe u.a. mit vier Einladungen zum Berliner Theatertreffen ausgezeichnet wurde.

Regie & Bühne: Sebastian Hartmann
Licht: Lothar Baumgarte

Hinweise zu Ermäßigungen: Die Theaterkarten sind von Rückgabe und Umtausch ausgeschlossen!

Schüler*innen, Auszubildende, Studierende und FSJler*innen bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres bezahlen 10 € auf allen Plätzen. Schwerbehinderte (ab GdB 70), Ehrenamtliche des Landes Brandenburg sowie Empfänger*innen von Asylbewerberleistungen, Arbeitslosengeld und Grundsicherung haben Anspruch auf 30 Prozent Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis. Der entsprechende Nachweis ist bei Abholung der Karten vorzulegen.

Rollstuhlplätze und Begleitpersonen sowie weitere Rabatte sind nur über die Theaterkasse buchbar.

Alternative Veranstaltungen

Theatercard Hans Otto Theater

Mit der Theatercard erhalten Sie für den persönlichen Gebrauch einen Rabatt von 50% auf den regulären Kartenpreis. Sie ist gültig für jeden Termin, jede Spielstätte und jede Preiskategorie, ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Koproduktionen, Sonderveranstaltungen... mehrzu: Theatercard Hans Otto Theater

Termin:
bis 30.09.2030
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 70,00 €

Loriot- unvergessene Sketche

Bernhard-Viktor (Vicco) von Bülow – besser bekannt als Loriot – ist der Grandseigneur des deutschen Humors und immer noch der beste Komiker aller Zeiten! Niemand vor oder nach ihm hat es vermocht, dem spießbürgerlichen Mittelstand in vollendet höflicher... mehrzu: Loriot- unvergessene Sketche

Nächster Termin:
LORIOT Vorstellungen Ribbeck
Termin:
Samstag, 14. November 2026, 15:00 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Schloss Ribbeck (Nauen b. Berlin)
Adresse:
Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen OT Ribbeck
Preis:
ab 34,20 €

BERLINER WERDEN IN 60 MINUTEN

Zum Brüllen komisch auch für die, die schon seit vielen Jahren ECHTE BERLINER sind! Du liebst Berlin, findest aber, dass die Berliner unhöflich sind? Stimmt. Du bist zu nett und möchtest ein echter Berliner werden? Komm ins Theater. mehrzu: BERLINER WERDEN IN 60 MINUTEN

Nächster Termin:
Berliner werden in 60 Minuten - Die Berlin Show - von und mit Karsten Kaie
Termin:
Samstag, 14. November 2026, 15:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Renaissance-Theater Berlin
Adresse:
Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 25,19 €

Heute Abend: Lola Blau - mit Cora Chilcott und Tobias Schwencke

Wien 1938. Lola Blau, eine junge Schauspielerin, sieht voller Vorfreude ihrem ersten Engagement am Landestheater Linz entgegen. Mit dem „Anschluss“ an das Deutsche Reich wird dieser Traum abrupt zerschlagen, denn Lola ist Jüdin. Sie flieht in die Schweiz,... mehrzu: Heute Abend: Lola Blau - mit Cora Chilcott und Tobias Schwencke

Nächster Termin:
Heute Abend: Lola Blau - Musical für die Schauspielerin von Georg Kreisler
Termin:
Samstag, 14. November 2026, 15:00 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Theater am Frankfurter Tor
Adresse:
Karl-Marx-Allee 133, 10243 Berlin-Friedrichshain
Preis:
ab 40,31 €

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